Dank Interdisziplinarität zur neuen Methode

16.12.2016

Der wissenschaftliche Artikel «Facing the Normative Challenges: The Potential of Reflexive Historical Research» von Christian Stutz und Prof. Dr. Sybille Sachs wurde von dem renommierten Journal «Business & Society» akzeptiert und ist diesen Monat vorab online erschienen.

Das Paper «Facing the Normative Challenges: The Potential of Reflexive Historical Research», das am Institut für Strategisches Management der HWZ vom wissenschaftlichen Mitarbeiter Christian Stutz und Institutsleiterin Prof. Dr. Sybille Sachs verfasst wurde, erscheint 2017 in der namhaften, wissenschaftlichen Fachzeitschrift «Business & Society». Vergangene Woche wurde der Artikel bereits online zur Verfügung gestellt.

Das Spezielle an diesem Beitrag ist, dass Stutz und Sachs eine von ihnen entwickelte, neue Methode für die Untersuchung normativer Fragestellungen in der Managementforschung vorstellen und damit das bestehende methodische Instrumentarium erweitern. Denn die beiden stellten fest, dass die gängigen qualitativen Methoden an ihre Grenzen stossen. Mit ihrer Methode, einer «historischen Methode», ist es möglich soziale Normen und Werte im Wechselspiel zwischen Wirtschaft und Gesellschaft zu untersuchen. Dies zeigen sie an einem Beispiel von Landis & Gyr auf.

Wie kommt man zu einer neuen Methode? In diesem Falle war der unterschiedliche fachliche Hintergrund der beiden Autoren massgebend. Die verschiedenen Instrumente und Vorgehensweisen der Managementforscherin und des Historikers wurden kombiniert und ermöglichten diese neue Perspektive für die Managementforschung.

Die Implikationen für qualitative Forschungsmethoden fliessen u.a. auch in den Kurs «Wissenschaftliches Arbeiten» im Master of Sciences in Business Administration ein, den Stutz unterrichtet.