Portrait Peter Felser

Im Fokus26. Mai 2020

Dozierende im Fokus: Dr. Peter Felser

Die Werbung führte Peter Felser in den Sihlhof: Heute verantwortet er gemeinsam mit Max Meister den CAS Brand Leadership HWZ, doziert in verschiedenen Lehrgängen und ist Inhaber eines Beratungsunternehmens. Weshalb er sich immer wieder gerne überraschen lässt, welche Rolle Social Media in seinem Leben spielt und was die Studienreise und sein erster Job miteinander gemeinsam haben, erzählt er im Interview.

Die Reihe «Dozierende im Fokus» bringt Ihnen die Dozenten und Dozentinnen der HWZ unterhaltsam und ungezwungen näher.

Welches Fach unterrichten Sie?
Brand Leadership: Wie mit inspirierenden Markenmissionen Unternehmen und Organisationen effektiv und effizient geführt werden.

In welchen Studiengängen?
CAS Brand Leadership. Diesen Studiengang verantworte ich zusammen mit Max Meister. Zudem doziere ich im Executive MBA General Management und im Executive MBA Marketing.

Seit wann unterrichten Sie an der HWZ?
Seit 2014. Damals lancierten wir den CAS Brand Leadership.

Wie kamen Sie zur HWZ?
Als CEO der Werbeagentur Spillmann/Felser/Leo Burnett durfte ich einige Jahre die Werbung der HWZ mitverantworten. Damals habe ich Stärken und Vorteile der HWZ und den damaligen Rektor Jacques Bischoff kennengelernt.

Ihr HWZ-Highlight?
Die Studienreisen nach München sind jedes Jahr eindrücklich: fachlich am Tag, bierisch am Abend…

Warum mich mein Fachgebiet begeistert:
Brand Leadership verbindet Inspiration, Kreativität und Relevanz. Wissenschaftliche Erkenntnisse helfen, sind jedoch kein Erfolgsgarant. Ideen und menschliche Intuition bleiben wichtig.

Das möchte ich den Studierenden vermitteln:
Mit der Kraft von Marken lässt sich einfacher führen. Eine inspirierende Mission zieht Menschen an und bindet langfristig.

Das ist für mich typisch HWZ:
Die Kombination von praxisorientiert und wissenschaftlich fundiert.

Zürich ist für mich …
… nicht der Nabel der Welt, aber einer der spannendsten Orte zum Arbeiten.

In meiner Freizeit …
… bin ich gerne in der Natur.

Meine Lieblingsjahreszeit:
Ich liebe alle vier Jahreszeiten. Egal, ob warm oder kalt. Allerdings habe ich es lieber trocken als nass.

Dieses Buch lese ich gerade:
«21 Lektionen für das 21. Jahrhundert» von Yuval Noah Harari. Ich habe schon seine beiden Bestseller «Eine kurze Geschichte der Menschheit» und «Homo Deus» mit Lust gelesen.

iPhone oder Android?
iPhone. Apple hat mit mir schon viel Geld verdient. Ich aber auch viel mit Apple-Aktien…

Mein nächster Urlaub führt mich ins …
Ich geniesse seit Jahren den Sommer im Verzascatal.

In welchem Land möchten Sie gerne eine Zeit lang leben?
Chicago, Santiago de Chile und Kapstadt sind Städte, die ich mir als Wohn- und Arbeitsstätte vorstellen könnte. Aber der Drang ist zu klein, sonst hätte ich mir diesen Wunsch schon lange erfüllt.

Für mich die beste Erfindung:
Holz-Spalt-Maschine.

Wem folgen Sie am liebsten in den sozialen Medien?
Ich folge niemanden. Auch nicht in den sogenannten sozialen Medien. Aber ich bin gerne mit Familie und Freunden verbunden.

Was ich an der HWZ einführen würde:
Optimierungsprogramm für die Liftbenutzung.

Als Kind wollte ich …
… Förster werden.

Das beschäftigt mich gerade:
Mit meinem Beratungsunternehmen Felser Brand Leadership arbeite ich an einer anspruchsvollen Neupositionierung einer etablierten Marke. Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Fachleuten auf Kunden- und Agenturseite macht Spass.

Wie sieht die erste Stunde Ihres Tages aus?
Wenig spektakulär. Am Tisch sitzen mit meiner Frau: Zuhören, reden, Kaffee trinken, Zeitung lesen, Mails checken, Kaffee trinken. Reihenfolge variiert.

Was haben Sie immer mit dabei?
Seit ein paar Jahren meine Lesebrille.

Nebst meinem Fachgebiet, hege ich eine Schwäche für …
… da kommt einiges zusammen. Ich verzichte auf eine Aufzählung.

Was ich gar nicht mag:
Miesmacher.

Netflix (Streamen) oder TV (linear)?
«Normales» Fernsehen, aber zeitversetzt: Swisscom-TV

Mit wem würden Sie am liebsten eine Diskussion führen?
Ich lasse mich gerne überraschen. Auch von Menschen, die vielleicht nicht offensichtlich die attraktivsten Gesprächspartner sind.

Welches war Ihr erster Job?
Mit 14 in der Cardinal-Brauerei in Freiburg. Habe mich intensiv mit leeren Flaschen beschäftigt.

Was ist für Sie Erfolg?
Erfolg ist je nach Situation für mich etwas anderes. Manchmal freue ich mich, wenn gesetzte Ziele und Erwartungen erfüllt werden. Manchmal, wenn etwas Neues erreicht wurde. Meistens hat es mit Menschen in meinem Umfeld zu tun, die zufrieden und erfüllt sind. Dann bin ich es auch.

Welches war die beste Entscheidung in Ihrer beruflichen Laufbahn?
Die Gründung der Werbeagentur Spillmann/Felser/Leo Burnett. Unabhängigkeit und Unternehmertum machen Spass.

Welches Studium/welche Ausbildung würden Sie heute auswählen?
Ich würde wieder Wirtschaft- und Sozialwissenschaften studieren. Aber eigentlich spielt es heute gar nicht so eine grosse Rolle, ob und was man studiert. Hauptsache man macht es gerne und mit voller Leidenschaft.

Das möchte ich jetzt noch loswerden:
Vor lauter Big Data und Algorithmen sollten wir den gesunden Menschenverstand und unser Bauchgefühl nicht vernachlässigen.

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Oderbolz Laura HWZ Kommunikation

Laura Oderbolz

Project Manager Corporate Communications

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