#FRAUENARBEIT: Jetzt ist der Zeitpunkt, um viel zu wagen und noch mehr zu gewinnen

08.10.2017

Das Buch #FRAUENARBEIT mit Tipps und Tricks für junge Berufsfrauen von Regula Bührer Fecker ist letzte Woche lanciert worden. Diverse Medien wie DIE ZEIT, persoenlich.com oder SI Style haben schon darüber berichtet. Gestern war Regula Bührer Fecker bei uns und hat ihren Erstling präsentiert.

Hundert Frauen fanden sich gestern im Auditorium der HWZ ein, um von Unternehmerin Regula Bührer Fecker Tipps und Tricks für den Berufsalltag zu erfahren. Bührer Fecker ist erfolgreiche Werbestrategin, hat vor zehn Jahren die Agentur Rod Kommunikation gegründet und wurde zwei Mal Werberin des Jahres.  Sie war die Jüngste im Verwaltungsrat der SRG SSR, dem sie von 2011 bis 2016 angehörte. 2014 befand das Wirtschaftsmagazin Bilanz, dass sie zu den 100 wichtigsten Köpfen der Schweizer Wirtschaft gehört.

Timing

Jetzt, noch nicht mal 40 Jahre alt, fand sie, sei es an der Zeit, ihre Erfahrung, die Tipps und Tricks, die sie im Laufe ihrer bisherigen Karriere angesammelt hat, weiterzugeben. Es sei der perfekte Zeitpunkt dieses Wissen zu teilen, denn jetzt sei die Erinnerung noch frisch, der Bezug zur Zielgruppe – mit ihrem Ratgeber sind explizit Berufsfrauen zwischen 20 und 30 Jahren angesprochen – gegeben.

Ihr Antrieb? Frauen, die es geschafft haben, geben bis anhin ihr Wissen noch zu wenig an den Nachwuchs weiter. Das will sie mit ihrem Buch nun ändern. Aber nicht nur mit dieser Massnahme: Zusätzlich hat sie mit Judith Weber Günter die gleichnamige Stiftung gegründet. Eine Initiative, die Frauen helfen soll, schneller und erfolgreicher durchzustarten.

Um was geht es denn jetzt im Buch?

Vorweg hält sie fest, dass das Buch auf ihren persönlichen Erfahrungen beruhe. Es sei nicht mit Forschung unterfütttert, noch sei es ein Ratgeber für Vereinbarkeit von Familie und auch von Themen wie Payment Gap sei nicht die Rede. Stattdessen hat Regula Bührer Fecker zehn Tätigeiten kondensiert, an denen man arbeiten sollte bzw. daran arbeiten kann.

Definieren

Lebensläufe anderer Personen erscheinen gradlinig. Im Umfeld hält sich der Eindruck, dass diese Person einfach schon immer wusste, was sie wollte. Auch Regula Bührer Fecker hat diese Erfahrung gemacht, aber «das stimmt nicht. Ich habe einfach schneller ausprobiert.» Und das zeigt sie mit einem kurzen Auszug aus ihrem Lebenslauf auf. So habe sie als Köchin, in einem Treuhandbüro, bei einer Grossbank, als Pizzakurier und im Zoo gearbeitet. Ihre Empfehlung lautet denn auch «lieber Sachen früh testen und verwerfen.»

Ein eher unliebsames Thema: Organisieren

Auch wenn es spiessig wirken mag, eine gute Organisation macht den Kopf frei für wichtigere Dinge.

Herzensthema: Beschleunigen

Oftmals beschleiche einen doch das Gefühl, dass man mehr kann, aber dies nicht so zeigen kann. Ein guter Rat der Werberin lautet: «Leistet Freiwilligenarbeit. Es ist eine Spielwiese, in der ihr üben, üben, üben könnt. Und letztlich wandert es auf das CV.»

Seniorenpower – Holt euch ihren Rat

«Viele verlassen das Arbeitsleben auf ihrem Zenith. Kontaktiert diese Koryphäen, denn sie haben Zeit und vor allem viel Wissen und Erfahrung.»

Stellt (vermeintlich) dumme Fragen

Es gibt Fragen, die mag man dumm finden und schliesslich stellt man sie nicht. Bührer Fecker ermutigt zum sofortigen Fragen. Gerade bei Projekten in der Anfangsphase sei dies wichtig, denn sobald es an Fahrt aufnimmt, kann man gewisse Fragen dann wirklich nicht mehr stellen. Und es kann sich rächen, auf dem Mund zu sitzen: «Die Dinge, die ich nicht gefragt habe, haben mich meist später eingeholt.»

Qualität & Qual

Dass diese beiden Worte etymologisch nicht verwandt sind, ist klar. Eine Verbindung ist dennoch sinnvoll, nämlich Qual als Treiber für Qualität. Um es mit einem Bild aus dem Hochleistungssport zu erklären, man muss sich im Training «quälen» um Höchsleistungen zu erzielen und damit Qualität abzuliefern.

Präsentieren, Entscheiden, Gestalten

Sowie auch Erinnern. Dass sind weitere Felder, die Regula Bührer Fecker unserem Publikum nahe gebracht hat. Aber wir wollen nun ja auch nicht alles verraten.

Ein herzliches Dankeschön an Regula Bührer Fecker und die Anwesenden.

 

 

 

Initiative #FRAUENARBEIT