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Aktuell08. Dezember 2017

«HWZ meets CEO»: Sieben Fakten über On

Seit wenigen Wochen ist On die meistverkaufte Premium–Laufschuh-Marke der Schweiz. Am Donnerstag, 7. Dezember sprach Marc Maurer, COO von On, an der HWZ über den ersten Prototypen, die Produktionsbedingungen und warum sie alles anders machen, als ihre Mitbewerber. Wir haben die spannendsten 7 Fakten hier zusammengefasst.

1. Mut haben

What if running was fun? Mit diesem Grundgedanken startete On vor sieben Jahren. Schon zu Beginn lag der Fokus der Gründer auf der Technologie. «Es ging darum, alles auf das Wesentliche zu reduzieren», so Maurer. Der erste Prototyp 2010 war noch nicht gleich sophistiziert wie die heutigen Modelle. Trotzdem sei es der richtige Schritt gewesen, so Maurer:

Man muss Mut haben und einfach mal rausgehen. Das haben wir 2010 gemacht. So konnten wir unser Produkt an die Läufer bringen und erhielten ein Feedback.

2. Das eigene Spiel spielen

Von Anfang an war für die Gründer von On klar: Wir müssen es anders machen, als alle anderen. Differenzierung anstatt «best practice­» entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei ist Geschwindigkeit ein wichtiger Faktor. On hat kurze Entscheidungswege. Beispielsweise dauerte es von der Entscheidung, nach Japan zu expandieren, bis zum ersten in Japan verschickten Schuh, nur drei Monate. Und auch bei der Produktion ist die Geschwindigkeit entscheidend. So dauert der industrietypische Weg von der Produktion bis zum Kunden bei Konkurrenzprodukten 120 Tage. Bei On sind es 45 Tage.

3. Produktion

200 Hände, sprich 100 Personen, arbeiten an einem On-Schuh. Denn alles ist Handarbeit. On produziert ein Erlebnis und nennt dieses Happiness. Deshalb heisst der Kundendienst konsequenterweise «happiness deliverer» und der Auftrag des Kundendienst heisst: «deliver wow».

4. Fuss fassen

Auf dem Markt Fuss zu fassen, war für das Zürcher Start–up vor sieben Jahren nicht einfach. So versuchten sie beispielsweise, ihre Schuhe bei Och–Sport an der Bahnhofstrasse unterzubringen. Dank der Offenheit von Och Sport etwas Neues zu probieren, erhielten sie die Möglichkeit, die ersten On–Schuhe zu verkaufen. Mittlerweile gibt es ganze Shops–in–Shops – und das weltweit.

5. Die Dämpfung

Marc Maurer erklärt den wesentlichen Unterschied zu den Mitbewerbern:

Wenn die Anderen mehr dämpfen wollen, brauchen sie mehr Material. Wir bei On halten es wie beim Schweizer Käse und machen die Löcher grösser.

Und die Technologie kommt auch beim Kunden an: Der NPS (Net Promotor Score) von On liegt bei 83. Berechnet wird der Net Promotor Score durch die Differenz der sogenannten Promotors, also Personen, die das Produkt weiterempfehlen würden und Detractors, Personen die das Produkt nicht mehr nutzen würden. So würden 84% On–Schuhe weiterempfehlen und nur 1% die Schuhe nicht mehr tragen.

6. Die Kleidung

Mittlerweile bringt On auch Kleidung heraus. «Weil wir nicht mehr mit Nike–Kleidern rumlaufen wollten» so Maurer. Die Kleidung hat dasselbe Ziel wie die Schuhe: viel Tech und reduziertes Design. Ein ganz spezielles Team trägt übrigens On–Kleidung: das Athlete Refugee Team (ART) wird von On gesponsert.

7. Träume

Um die Produktion nachhaltig zu gestalten, müssen eine Million Schuhe produziert werden. So blieb On gar keine Wahl, als schnell zu expandieren und aus dem Schweizer Markt herauszugehen. Mittlerweile gibt es drei Millionen happy On–Runners. Und das Unternehmen will noch mehr:

Mittlerweile wagen wir es zu träumen, dass wir mehr Läufer haben, als die Schweiz Einwohner hat.

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