Gebäude HWZ Sihlhof

Aktuell11. November 2021

Immobilienboom verlangt nach Spezialist:innen in der Immobilienbuchhaltung

Der Immobiliensektor boomt. Damit steigen gleichzeitig die fachlichen Anforderungen an die Immobilienbuchhaltung, welche ein wichtiger Eckpfeiler in der Immobilienbranche ist. Der CAS Immobilienbuchhaltung HWZ, der anfangs März 2022 erstmals startet und modular aufgebaut ist, vermittelt den Studierenden zentrale Kompetenzen für den laufend anspruchsvolleren Berufsalltag. Der schweizweit einzigartige Studiengang wurde entwickelt in enger Zusammenarbeit mit Livit, Wincasa und dem SVIT.

«Der an der HWZ erstmals angebotene CAS Immobilienbuchhaltung ist praxisorientiert, berufsbegleitend und vermittelt alle fachlichen und methodischen Grundlagen. Das dabei erworbene Wissen kann direkt auf aktuelle Business Cases aus der Branche angewendet werden, wobei dies vom interdisziplinären Austausch unter den Dozierenden und Teilnehmenden angeregt wird», betont Heinz Stieger, Studiengangsleiter des CAS Immobilienbuchhaltung HWZ.

Der CAS Immobilienbuchhaltung wurde in enger Zusammenarbeit mit Livit, Schweizer Unternehmen für Real Estate Management, Wincasa, führender integraler Immobilien-Dienstleister der Schweiz, und mit dem Schweizerischen Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT) entwickelt. Abgeschlossen wird der Studiengang, konzipiert für 20 Teilnehmende mit einer Dauer von 18 Tagen, mit dem «Certificate of Advanced Studies» in Immobilienbuchhaltung und einer Anerkennung von 15 ECTS-Kreditpunkten.

Branchenpartner mit an Bord

«Dozierende aus den eigenen Reihen werten den Lehrgang auf», betont Carmen Contarini, Leiterin Personal- und Organisationsentwicklung bei Wincasa. Martin Rauber, Abteilungsleiter Immobilienbuchhaltung Livit, sagt: «Mit diesem Lehrgang stärken wir das Berufsbild und die Weiterentwicklungschancen.»

Gesucht sind heute Fachexpertinnen und -experten, die nicht nur über ein Flair für Zahlen verfügen, sondern souverän mit zunehmend anspruchsvolleren Arbeitssituationen umgehen können. Dabei geht es auch um das Erkennen und Qualifizieren zukünftiger Immobilientrends im Kontext der Digitalisierung und der Nachhaltigkeit, was zunehmend Expertenwissen voraussetzt. «Die Spezialisierung in der Immobilienwirtschaft nimmt weiter zu. Darum müssen auch die Ausbildungen spezialisierter werden», unterstreicht Marcel Hug, CEO des SVIT Schweiz.

«In der Schweiz aber auch im Ausland sind Immobilien die weitaus bedeutendste Anlageform. Die Ansprüche der Real- und Finanzwirtschaft treffen unmittelbar zusammen und binden einen Grossteil des Volksvermögens. Die Risiken, die sich aus der Verknüpfung der beiden Märkte ergeben, erlebten wir in der Finanzkrise und auch mit den jüngsten Börsenverwerfungen, die im Immobilienmarkt in China ausgelöst wurden. Der extrem lange Immobilienlebenszyklus der von der Planung über den Bau und der Bewirtschaftung hinausgeht, fordert Immobilienverwaltungen in rechtlicher, technologischer und finanztechnischer Hinsicht und zwar auf strategischer und operativer Ebene. Diese Vielfältigkeit bedingt zwingend eine interdisziplinäre Kompetenz und Professionalität, auf die in diesem CAS grössten Wert gelegt wird», sagt Heinz Stieger, Studiengangsleiter CAS Immobilienbuchhaltung HWZ.

Ausgebildete Immobilienbuchhalterinnen und -buchhalter verstehen und erkennen die komplexer werdenden Zusammenhänge sowie Problemstellungen bezüglich unseres Immobilienmarktes und Steuersystems. Sie werden zu eigentlichen Spezialistinnen und Spezialisten. Und sie sind in der Lage, verschiedene Kennzahlen selbstständig zu berechnen und diese korrekt anzuwenden und in Bezug auf ihre Arbeitsfelder adäquat zu interpretieren.

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