Projektförderung für das Swiss Digital Leadership Model

19.12.2017

Die Kommission für Technologie und Innovation KTI hat eine Projektförderung für die HWZ und ihren Umsetzungspartner icommit gesprochen. Damit soll das Swiss Digital Leadership Model entwickelt werden, ein innovatives Analyse- und Beratungsinstrument, das Schweizer KMU in der digitalen Transformation helfen soll.

Projektteam Swiss Digital Leadership Model

Das Swiss Digital Leadership Model ist ein Analyse- und Beratungsinstrument, das eine differenzierte Bewertung eines Unternehmens in Bezug auf die Führungskultur ermöglicht. Es soll Schweizer KMU dabei unterstützen, die durch die Digitalisierung veränderten Anforderungen an Führungskräfte und Mitarbeitende erfolgreich zu meistern.

Die digitale Transformation führt zu einer starken Zunahme der Unsicherheit in Unternehmen und stellt höhere Ansprüche an die Veränderungsbereitschaft der Belegschaft und insbesondere der Führung.

HWZ und icommit mit wichtigen Umsetzungspartnern

Entwickelt wird das Swiss Digital Leadership Model vom Institut für Strategisches Management und icommit – dem Schweizer Spezialisten für Mitarbeitendenbefragungen. «Die heute gängigen Mitarbeiterbefragungen basieren in der Regel auf einer sehr statischen Betrachtung der Arbeitswelt und der Führungskultur. Das neue Messmodell setzt neue Akzente durch einen stärkeren Fokus auf Themen wie ‹Veränderungsbereitschaft›, ‹Umgang mit Unsicherheit› oder ‹Verantwortungsdelegation›», führt Sven Bühler, Geschäftsführer von icommit, aus.

Umsetzungspartner sind dabei BDO AG, Elektro-Material AG, PRIVERA AG und Transa Backpacking AG. Sie gewähren Zugang zu praktischen Führungsproblemstellungen im Kontext der Digitalisierung und ermöglichen so eine praxisorientierte Erarbeitung des Messmodells und der Beratungsinstrumente. Diese Anwendungsfälle aus unterschiedlichen Branchen und variierendem Reifegrad der Digitalisierung garantieren die praktische Relevanz.

Förderung von KTI/Innosuisse

Gefördert wird das Projekt von der KTI Kommission für Technologie und Innovation, die ab 2018 in neuer Rechtsform mit dem Namen Innosuisse firmiert. Sie unterstützt anwendungsorientierte Projekte, denn nur wenn Ideen in kurzer Zeit zu marktfähigen Innovationen entwickelt werden können, kann der Schweizer Standort gestärkt werden. Vor ebendieser Herausforderung steht auch das Unternehmen von Sven Bühler: «Wir sind führend und wollen dies auch weiterhin bleiben. An die rasanten digitalen Entwicklungen müssen auch wir uns anpassen. Konkret ist es für uns zentral, unser Messmodell auf Grundlage der neuesten theoretischen Erkenntnisse fundamental zu überdenken.» Er sei sehr dankbar, dass eine Zusammenarbeit mit der HWZ zustande gekommen sei, da icommit schon lange an einem systematischen Wissenstransfer mit einer Hochschule interessiert war.