Portrait Cyril Meier

Im Fokus21. November 2017

Sieben Jahre digitale Pionierarbeit

2010 lancierte Cyril Meier, Leiter des Centers for Communications, den Zertifikatslehrgang CAS Social Media Management. Der Zertifikatslehrgang war der Startschuss für weitere innovative, einzigartige Zertifikatslehrgänge (CAS) und Master-Studien (MAS) sowie der Grundstein für die führende Rolle der HWZ unter den Schweizer Hochschulen in der digitalen Transformation. Wir haben beim Vordenker nachgefragt, wie die Idee zum Studiengang entstand und welches die nächsten digitalen Trends sind.

Wie kamen Sie 2010 auf die Idee eines Social-Media-Lehrgangs?

Mit dem drei Jahre davor lancierten iPhone sowie dem schnellen globalen Aufstieg von Facebook, Youtube, Twitter & Co. war für mich 2010 unübersehbar, dass die Unternehmens- und Marketingkommunikation auf die dadurch entstehenden Umbrüche im Medienverhalten der Menschen zu reagieren hatte. In andern Worten: Es galt, eine rasant entstehende Know-how-Lücke zu füllen – was bekanntlich im Zuge des umfassenden digitalen Wandels, der seither nebst der Kommunikationsbranche auch alle anderen erfasst hat, bis heute anhält. Daraus entstand mit Ausschreibungsbeginn vor Weihnachten 2010 der CAS Social Media Management, der innert wenigen Wochen ausgebucht war und Ende März 2011 startete.

Wie entstand aus der Idee dann ein Studiengang?

Persönlich habe ich Social-Media aus Ressourcengründen stets nur sehr zurückhaltend genutzt, doch intensiv beobachtet. Also tat ich das, woraus die HWZ immer wieder ihre Stärke schöpft: Unser Netzwerk aktivieren und Experten bzw. Partner finden. So wurde mir bei meinen Abklärungen im Bekanntenkreis im Spätsommer 2010 Manuel P. Nappo empfohlen. Wir waren uns sehr schnell einig – und sympathisch.

Doch nur in den wildesten Momenten unserer Projektsitzungen der folgenden Jahre malten wir uns ansatzweise die Entwicklungen aus, die aus der Digitalwirtschaft und damit auch aus der HWZ seither hervorgegangen sind.

Wie ging es nach der Lancierung dieses Studiengangs weiter?

Die digitalen Entwicklungen sind seither sämtliche Aspekte der Wirtschaft und der Gesellschaft am Durchdringen. Wir hatten das bald erkannt und konsequenterweise die digitalen Bildungsgänge 2014 in ein eigenständiges Center for Digital Business aufgewertet, geleitet von Manuel P. Nappo, das seither Rekord um Rekord aufstellt. So kamen Programme dazu für Mobile Business, für strategisches Management, für Technologieverständnis, für Risk Management, für das Finanzwesen etc. Die kürzliche weitere Aufwertung des Centers zu einem Institut war nur folgerichtig, um in Lehre, Forschung und Dienstleistung weiter Zeichen zu setzen.

Welches sind die nächsten digitalen Trends, die man auf keinen Fall verpassen darf?

Ich wünschte, ich könnte die Zukunft lesen … Im Center for Communications geht es darum, dass wir jeden Kurs und jedes Modul unserer bestehenden Studiengänge regelmässig auf digitale Aktualität überprüfen, inhaltlich wie didaktisch. Kein Fach darf stehen bleiben.
Ferner entwickeln wir für unsere Community zusätzliche Angebote und Formate, natürlich im Zusammenwirken mit dem Institut for Digital Business. Im Vordergrund stehen die Themenkreise Automated, Visualisierung, Virtual Reality, Technologiekompetenz und insbesondere Analytics.

Wer den digitalen Wandel bestehen und mitprägen will, findet an der HWZ die passenden Köpfe, die Bildungsprogramme – und den unvergleichlichen Spirit aus mittlerweile sieben Jahren digitaler Pionierarbeit.

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