Portrait Sunnie Groeneveld

Im Fokus07. Januar 2020

Technologieaffine Führungskräfte entwickeln

Sunnie J. Groeneveld, Studiengangsleiterin EMBA Digital Leadership HWZ, Managing Partner Inspire 925 und Verwaltungsrätin von drei mittelgrossen Firmen im IT-, Ingenieur- und Mediensektor erklärt, wie die Digitalisierung die Arbeitswelt verändert und warum es mehr Führungskräfte braucht, die sich als Digital Leaders verstehen.

Digital Leaders zeichnen sich gemäss Sunnie Groeneveld dadurch aus, dass sie nebst einem erhöhten Technologieverständnis, begeisterungsfähiger, inspirierender flexibler und teils mutiger sind als ihre Vorgänger. Ein Digital Leader versteht seine Rolle primär als Coach, der sein Team befähigt und Kollaborationen auch über sein Team hinaus vorantreibt. Er ist offen und flexibel gegenüber neuen Arbeitsmodellen, allzeit lernbereit und setzt sich für eine vertrauensvolle Feedback-Kultur ein. Er kennt die Vorteile eines iterativen Vorgehens und datenbasierter Entscheidungsgrundlagen und kombiniert diese gekonnt mit ausgeprägter Empathie und Kommunikationsfähigkeit – online als auch offline. Methodisch lehnt sich der Digital Leader am Positive Leadership-Ansatz an, d.h. er setzt auf den Ausbau von Stärken, formuliert langfristige Visionen und fördert Begeisterung und Inspiration im Arbeitsalltag. Ein weiteres Kernelement von Digital Leadership ist die unternehmerische Haltung und ausgeprägte Kundenorientierung. Hierbei geht es um die Schaffung eines tiefen Verständnisses von Kundennutzen durch Techniken wie Design Thinking, der schnellen Erstellung von Prototypen zum Test der Kundenreaktionen und dem iterativen Aussortieren und Weiterentwickeln von neuen Geschäftsmodellen.

Setzen Sie neue Technologien wertschöpfend ein und entwickeln Sie Ihre Führungskräfte

Zukünftig erfolgreiche Unternehmen packen die Chancen der Digitalisierung, in dem sie nicht nur neue Technologien wie AI, Blockchain oder IoT wertschöpfend einsetzen, sondern auch, in dem sie ihre Führungskräfte gezielt weiterentwickeln. Denn Transformationsprojekte – wie beispielsweise die Automatisierung interner Prozesse, die Kreation von online Kundenerlebnissen oder die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle – gelingen nur nachhaltig, wenn Führungskräfte nebst dem Technologiewandel auch einen Kulturwandel in ihrer Organisation vorantreiben.

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