CAS Datenschutzbeauftragte

Der CAS Datenschutzbeauftragte ist die Antwort auf den steigenden Bedarf der Wirtschaft an einem zukunftsgerichteten, kompetenten und gesetzeskonformen Umgang mit Daten. Der Lehrgang verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, indem er Rechtskompetenz ebenso vermittelt wie deren Einbettung in den Kontext der technologischen Entwicklung und praxisnahen Anwendung. Diese einzigartige Kombination befähigt die Absolventinnen und Absolventen sich gewinnbringend an der wichtigen Schnittstelle von Wirtschaft, Recht und Technologie zu positionieren.

Die Gesellschaft als Ganzes und die Unternehmen im Speziellen werden künftig der Bewirtschaftung von Daten jeglicher Art mehr Beachtung widmen.

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Portrait Studiengangsleiter David Wicki-Birchler

Studiengangsleiter

Dr. iur. David Wicki-Birchler, LL.M.
+41 78 788 14 49
david.wicki@fh-hwz.ch

  • Berufsbegleitender Studiengang

    100-prozentige Arbeitstätigkeit möglich

  • Abschluss

    «Certificate of Advanced Studies (CAS) Datenschutzbeauftragte»

  • Anerkennung

    15 ECTS-Kreditpunkte

  • Beginn

    Januar 2020

  • Dauer

    1 Semester (16 Tage)

  • Anzahl Teilnehmende

    Maximal 25 Teilnehmende

  • Studienort

    Zürich; Sihlhof (direkt beim HB)

  • Sprache

    Deutsch. Gute Englischkenntnisse sind von Vorteil.

  • Zulassung

    Hochschulstudium oder adäquater Bildungsabschluss sowie mindestens 2 Jahre studienrelevante Berufserfahrung

  • Studiengebühren

    CHF 9'250

Download der Studienunterlagen:

Schmuckbild CAS Datenschutz

Beschreibung

Der CAS Datenschutzbeauftragte bietet eine ganzheitliche Ausbildung an, welche den Unternehmen hilft, sich im Umgang mit Daten technisch kompetent, rechtlich korrekt und gesellschaftlich verantwortungsvoll zu verhalten.

Datenbasierte Geschäftsmodelle sind auf dem Vormarsch. Neue Technologien wie Cloud Computing oder fortgeschrittene Datenanalyse versprechen Produktivitäts- und Effizienzgewinne für Firmen jeder Grössenordnung. Personalisierte Kundenansprache über verschiedene Kanäle, optimierte Lagerbestände und automatisierte Prozesse sind wichtige Eckpunkte der datengestützten Marktdifferenzierung.

Im Umgang mit Daten müssen bestehende rechtliche und regulatorische Anforderungen eingehalten werden. Dazu gehören lokale Regelungen wie das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG / E-DSG) ebenso wie internationale Rahmenwerke im Sinne der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Interne Richtlinien und Weisungen verlangen die Umsetzung von konkreten Kontrollen – sei es zum Schutz von Kundendaten oder der Wahrung von Firmengeheimnissen. Viele dieser Regeln stammen aus der Zeit vor Internet und Smartphone und müssen im aktuellen Kontext akkurat interpretiert werden. Schliesslich wollen gesellschaftliche Erwartungshaltungen adressiert werden, was den sorgfältigen und ethisch korrekten Umgang mit Daten angeht. Wird diesen Anforderungen nicht entsprochen drohen hohe Bussen und der Verlust des Kundenvertrauens. Beides mit potenziell fatalen Folgen für den Unternehmenserfolg. Datenschutz ist ein Geschäftsleitungsthema.

Der moderne und zukunftsorientierte Datenschutz erfordert einen interdisziplinären Ansatz. Ein solides Verständnis der rechtlichen Fragestellung ist ebenso Voraussetzung wie eine technische Grundkompetenz und Kenntnisse benachbarter Disziplinen und Methoden wie Design Thinking oder Datenethik. Nur so kann eine ganzheitliche Übersetzung von bestehenden Anforderungen in innovative Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten sichergestellt werden.

  • Welche technischen Massnahmen sind notwendig, um Schweizer Kundendaten effektiv und gesetzeskonform zu schützen und gleichzeitig von den Vorteilen einer Cloud Plattform zu profitieren?
  • Welche Ziele verfolgen Cyberkriminelle und wie kann man die eigenen Daten vor ihnen bewahren?
  • Welche organisatorischen Prozesse können eingeführt werden, um negative Folgewirkungen der Nutzung sensibler Daten auszuschliessen?

Der richtige Mix aus juristischem Sachverstand, technischem Basiswissen und benachbarten Gebieten erlaubt den Datenschutzbeauftragen aktiv der Unternehmensentwicklung mitzuarbeiten. So wird der Datenschutz ein Erfolgsfaktor.

Ihr Nutzen

  • State-of-the-Art-Weiterbildung zum Datenschutz
  • Dozierende mit jahrelangem Leistungsausweis in den jeweiligen Fachgebieten
  • Interdisziplinärer Aufbau mit methodischen und konzeptionellen Elementen aus den Bereichen Technologiekompetenz, Design Thinking, Cybersecurity und Ethik
  • Hohe Praxisrelevanz der vermittelten Inhalte

Ziele und Perspektiven

Der berufsbegleitende CAS Datenschutzbeauftragte vermittelt Ihnen das Know-how, um Fragen in den folgenden Bereichen zu beantworten:

  • Wann braucht ein Unternehmen eine/n Datenschutzbeauftragten?
  • Welches sind die wichtigsten Technologietrends, wie können Firmen davon profitieren und was bedeutet dies für den Datenschutz?
  • Was sind die Rechte und Pflichten des/der Datenschutzbeauftragten?
  • Was sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den korrekten Umgang im In- und Ausland?
  • Was sind die wichtigsten Eckpunkte einer ganzheitlichen Risikobeurteilung von Cloud-Computing-Projekten?

Teilnehmende

Die Weiterbildung richtet sich an Fachpersonen aus dem privaten und öffentlichen Sektor, die sich interdisziplinäres Fachwissen aneignen möchten. Dazu gehören Mitarbeitende, die bereits verantwortlich sind für den Datenschutz oder sich dahin entwickeln möchten, Mitarbeitende aus Compliance- und Rechtsabteilungen, Datenschutzpraktiker/innen, IT-Verantwortliche und Spezialisten sowie weitere Personen, die an der Schnittstelle von Recht, Technik, Organisation und Kommunikation tätig sind und Personendaten bearbeiten bzw. für deren Verarbeitung verantwortlich sind.

Zulassung

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • Hochschulabschluss (Universität, FH) und mindestens zwei Jahre studienrelevante Berufserfahrung (Haupt- oder Nebenfunktion).
  • Anderer höherer Abschluss, insbesondere TS, HF, eidg. Fachausweis, eidg. Diplom und mindestens zwei Jahre studienrelevante Berufserfahrung.
  • Andere, äquivalente Bildungsabschlüsse mit entsprechender Praxistätigkeit können «sur dossier» anerkannt werden

Aufbau und Inhalt

Der Zertifikatslehrgang CAS Datenschutzbeauftragte besteht aus vier integrierten aus Modulen an der Schnittstelle von Wirtschaft, Recht und Technologie mit folgenden Schwerpunkten:

Datenschutzgesetzgebung

  • Die Schweizer Datenschutzgesetzgebung
  • Einführung ins IT Law
  • Rechte und Pflichten des Datenschutzbeauftragten
  • EU-DSGVO

Cloud Computing

  • Betriebsmodelle, Applikationen und Lösungen
  • Ökonomische Bedeutung
  • Zusammenhang Cloud Computing, Digitalisierung und Innovation
  • Was sind die wichtigsten Eckpunkte eines Cloud Projekts?
  • Methoden der ganzheitlichen Risikobeurteilung von Cloud Projekten

Digitalisierung

  • Was bedeutet digitale Transformation aus Unternehmenssicht?
  • Was ist die Design Thinking und welcher Nutzen hat es für die Innovation von Geschäftsmodellen?
  • Wie funktioniert der «Digital Feedback Loop» und was ist die Relevanz aus Perspektive des Datenschutzes?
  • Wie kann ein Unternehmen seine Daten optimal schützen? Was sind heutige Bedrohungsszenarien?

Datenanalyse

  • Kenntnisse von zentralen Konzepten und Methoden (z.B. Big Data)
  • Verständnis der Grundtechniken maschineller Datenverarbeitung (Machine Learning)
  • Definition und Anwendungsbereiche Künstlicher Intelligenz
  • Ethische Fragestellungen im Zusammenhang mit der Nutzung von grossen Datenmengen

Der Studiengang wird mit einer Zertifikatsarbeit abgeschlossen.

Dozierende

Die Dozierenden sind namhafte Persönlichkeiten und Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Wissenschaft. Mit ihrer Unterrichtserfahrung in Master-Studien stellen sie einen aktuellen, praxisnahen und anwendungsorientierten Unterricht sicher und tragen damit entscheidend zu einer hohen Qualität des Studiums bei.

Zu den Dozierenden gehören unter anderen:

  • M.Sc. (ETH) Roger Halbheer, Chief Security Advisor Microsoft
  • Dr. Christian Laux, LL.M., LAUX LAWYERS AG
  • MLaw Markus Näf, Rechtsanwalt & Partner Bratschi AG
  • Dr. Marc Holitscher, National Technology Officer Microsoft Switzerland
  • Dr. iur. David Wicki-Birchler, LL.M., General Counsel LEANmade AG

Karriere

Daten sind der Rohstoff der Zukunft. Datenschutz – korrekt und innovationsfreundlich umgesetzt – wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Die Digitalisierung macht vor keiner Branche halt.

Dr. iur David Wicki, Studiengangsleiter CAS Datenschutzbeauftragter

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