Aktuell29. September 2021

Neue Partnerschaft: Institute for Digital Business und EY etventure

Das Institute for Digital Business und EY etventure arbeiten zukünftig noch enger zusammen und gehen eine Partnerschaft ein. Welche Rolle die Studie «Digital Switzerland» bei dieser Zusammenarbeit spielt und weshalb es bei der digitalen Transformation immer noch kein Patentrezept gibt, erfahren wir im Gespräch mit Mario Fäh, Managing Director EY etventure.

Mario Fäh, EY etventure und das Institute for Digital Business kooperieren neu in der Forschung. Wie ist diese Partnerschaft zustande gekommen?
Wir pflegen seit Jahren einen engen Austausch mit der HWZ und dem Institute for Digital Business. Mitarbeitende von EY etventure stehen regelmässig als Expert:innen in Vorlesungen oder als Dozierende in diversen Studiengängen im Einsatz. Ich bin sehr beeindruckt vom Fussabdruck des IDB. Bei vielen Projekten bei Kunden treffen wir auf deren Alumni.

Warum wir nun noch enger zusammenarbeiten? EY etventure publiziert seit 2015 eine eigene Studie zur digitalen Reife bei deutschen Unternehmen. Die Schweizer Perspektive war hierbei bisher nicht abgedeckt. Die HWZ-Studie «Digital Switzerland» schliesst diese Lücke: Die Zusammenarbeit zwischen EY etventure und der HWZ ist daher ein Gewinn für beide Parteien und schlussendlich vor allem für die Leser:innen der Studienergebnisse.

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In der Studie wird der Stand der Digitalisierung von Schweizer Unternehmen untersucht. Auf welche Resultate seid ihr besonders gespannt?
Besonders gespannt bin ich auf die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die digitale Reife: Die letzten Monate haben vielen Unternehmen gezeigt, dass massiver Nachholbedarf auf verschiedenen Ebenen besteht – dabei ging es weit über die blosse Lieferfähigkeit hinaus. Remote-Arbeit sowohl technisch als auch aus Mitarbeitenden-Perspektive erfolgreich zu gestalten oder die smarte Skalierung von eCommerce-Plattformen auch über neue, digital-only Geschäftsmodelle sind Beispiele solcher Herausforderungen. Doch: Während einige überdurchschnittlich davon profitiert haben, sind andere hart von der Realität eingeholt worden, weil sie ihrer Kundschaft zeitnah keine passende Lösung bieten konnten.

Alles in allem gehen wir trotzdem davon aus, dass die Schweizer Unternehmen im Vergleich zu den Vorjahren Fortschritte erzielt haben. Gleichzeitig sind wir gespannt, ob nun der Eindruck vorherrscht: «Jetzt haben wir die digitale Transformation geschafft» oder aber: «Das war erst der Anfang, jetzt treiben wir das Thema nachhaltig voran».

Über EY etventure

«Changing the game»: Digitalberatung und Venture Builder EY etventure hat es sich zum Ziel gemacht, den digitalen Wandel zu gestalten und nachhaltige Werte für Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen. EY etventure setzt die digitale Transformation von Unternehmen sowohl in der bestehenden Kernorganisation als auch durch den Aufbau neuer innovativer Geschäftsmodelle um und baut darüber hinaus Corporate Venture Portfolios auf. Zu den Kunden zählen hauptsächlich Unternehmen aus dem Mittelstand, internationale Konzerne und öffentliche Organisationen. EY etventure wurde 2010 gegründet und zählt damit zu den Experience Leadern für digitale Innovation. Seit Oktober 2017 ist EY etventure Teil der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) und wird weiterhin als eigenständige Gesellschaft geführt.

Die digitale Transformation liegt in eurer DNA. Was rät ihr Unternehmen, die eher digitale Dinosaurier sind?
Ein Patentrezept gibt es nicht. Dennoch ein paar Ratschläge:

Stellt den Menschen ins Zentrum, definiert ein klares Zielbild, startet in kleinen, skalierbaren Schritten, messt den Fortschritt und nutzt Technologie als Beschleuniger.

Diesen Aspekten widmen wir gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Team der Studie einen neuen eigenen Abschnitt ‹Hacks & Handlungsempfehlungen›. Auf diese Arbeit freuen wir uns. Als Teaser kann ich vorwegnehmen, dass ‹Innovationstheater› und mit der grossen Kelle angerührte Technologieinvestitionen ohne Nutzerperspektive sich als wenig zielführend herauskristallisiert haben. Es geht vielmehr darum, zuerst eine fruchtbare digitale Basis zu legen für die Organisation, welche Mitarbeitende, Kundschaft und das Partner-Ökosystem in den Mittelpunkt stellt.

Mit den agil-schlanken Methoden und vielfältigen Geschäftsmodellen von Start-ups und digitalen Tech-Giganten erschliessen wir gemeinsam mit den (auch an der HWZ ausgebildeten) Innovatoren der Schweizer KMUs signifikante Wachstumspotentiale.

 

Lea Bischoff Kommunikation HWZ

Lea Bischoff

Project Manager Corporate Communications

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