21. Mai 2026 · Campus

Die HWZ als aktive Partnerin in der Start-up-Welt

Ob nachhaltige Kosmetikmarke, KI-Plattform, Streetwear-Label oder Marketingagentur: An der HWZ entstehen immer wieder innovative Ideen und Start-ups, die den Schritt in den Markt schaffen. Studierende und Alumni zeigen, wie aus Praxisprojekten, Netzwerken und unternehmerischem Denken erfolgreiche Start-ups entstehen.

Entrepreneurship und Gründergeist an der HWZ

Die HWZ versteht sich nicht nur als Ausbildungsinstitution, sondern als aktive Treiberin für unternehmerisches Denken und Handeln. Das Ziel ist klar: die unternehmerischste Hochschule der Schweiz zu sein. Gemeinsam mit Unternehmer:innen, Start-ups und innovativen Unternehmen schafft sie ein Umfeld, in dem Ideen weiterentwickelt, getestet und in die Praxis umgesetzt werden.

Dabei geht es nicht nur um klassische Unternehmensgründungen. Entrepreneurship bedeutet an der HWZ auch, Verantwortung zu übernehmen, Chancen zu erkennen und neue Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft zu entwickeln.

Was im Unterricht beginnt, endet an der HWZ nicht selten in einer Firmengründung. Viele Studierende nutzen Projekte, Pitchings oder Praxiscases aus dem Studium als Ausgangspunkt für eigene Geschäftsideen.

Start-ups aus der HWZ: Ideen, die Realität wurden

Die Vielfalt der Start-ups aus dem HWZ-Umfeld zeigt, wie unterschiedlich unternehmerische Wege aussehen können: von nachhaltigen Geschäftsmodellen über kreative Marken bis hin zu technologiegetriebenen Innovationen.

Start-ups mit gesellschaftlichem und nachhaltigem Impact

savontage: Naturkosmetik mit Social Impact

Natürliche Inhaltsstoffe, regionale Produktion und gesellschaftliches Engagement: Das Start-up savontage von Co-Founder Samuel Hartmann, Absolvent des Bachelor Business Communications an der HWZ, verbindet Nachhaltigkeit mit Unternehmertum. Mit jedem verkauften Produkt unterstützt das Unternehmen soziale Projekte und zeigt, wie gesellschaftliche Verantwortung bereits in der Gründungsphase mitgedacht werden kann.

Mr. Green: Absolventen machen Recycling zur Herzensangelegenheit

Was als alltägliches WG-Problem begann, entwickelte sich zu einem erfolgreichen Recycling-Start-up. Die Gründer von «Mr. Green», Keiran Smith, Valentin Fisler, Leo Steiner und Florian Blattmann, wollten Recycling einfacher machen und entwickelten einen fiktiven Superhelden, der sich um den kompletten Abfall kümmert. In Form eines Abos wird der grün-schwarze Abfallsack von Mr. Green abgeholt, sorgfältig sortiert und richtig recycelt. Das nötige Entrepreneurwissen für ihr Start-up holten sich drei der Gründer im Bachelor Betriebsökonomie an der HWZ.

AUKZIA: KI im Immobilienmarkt

Mit künstlicher Intelligenz möchte AUKZIA Immobilienkäufer:innen und Verkäufer:innen besser zusammenbringen. Mit AUKZIA wurde eine Plattform geschaffen, die Immobilienkäufer:innen mehr Chancen ermöglicht, sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen, und Verkäufer:innen aufgrund von besser zu Verfügung gestellten Informationen den geeignetsten Käufer zu finden.

Start-ups für den Lifestyle & Community

PALMEY: ein Lifestyle-Onlineshop aus Zürich

Das Lifestyle-Label «PALMEY» entstand bei einem Glas Wein in der gemeinsamen WG von Michelle Gisler, Absolventin MAS Digital Business HWZ, und Sandra Daldini, Absolventin aus dem CAS Social Media Management HWZ. Ihre Fashion-Accessoires verbinden nachhaltige Materialien mit stylischen Looks und widerspiegeln dadurch die Liebe zu Design und Details der beiden Gründerinnen.

brozie clothing: Streetwear-Fashionlabel aus Zürich

Nicht nur das Netzwerk der HWZ, sondern auch das Marketingwissen von Janko aus dem Bachelor Betriebsökonomie und das gute Händchen für einzigartige Designs und Ästhetik von Reto haben geholfen, ihr Streetwear-Fashionlabel «brozie clothing» zu lancieren und aufzubauen, das stylische und umweltfreundliche Mode preiswert anbietet, um jedem die Chance auf einen nachhaltigeren Kleiderschrank zu bieten.

Upwood Gastro GmbH: ein Start-up in der Event- und Gastronomiebranche

Florian Durrer gründete gemeinsam mit einem Mitgründer die Upwood Gastro GmbH und wagte damit bewusst den Schritt in eine neue Branche: die Event- und Gastronomiebranche. Umso wertvoller waren für ihn die im Bachelor Business Communications erlernten Kenntnisse, welche er von Beginn an direkt im Aufbau seines Unternehmens anwenden konnte.

Start-ups aus der Kommunikation, Marketing & Beratung

Immer wieder entstehen Agenturen und Beratungsunternehmen direkt aus Projekten des Studiums. Zwei davon sind die Marketingagentur 1322 und Questline KLG.

1322: Marketingagentur parallel zum Studium

Alessia Paschos verbindet Studium und Selbstständigkeit gleichzeitig. Während ihres Bachelors Business Communications an der HWZ gründete sie gemeinsam mit ihrem Team die Marketingagentur «1322» und sammelte bereits früh unternehmerische Praxiserfahrung.

Questline KLG: Vom Pitch zur eigenen Agentur

Luca Huber und Roman Sievi haben im Bachelor Business Communications an der HWZ ein Kommunikationskonzept für Book a Home AG erarbeitet. Nach ihrem erfolgreichen Pitch erhielten sie ein Mandatsangebot, ihren erarbeiteten Case in der Praxis umzusetzen. Diese Gelegenheit nutzten die beiden, um gemeinsam die Beratungsagentur Questline KLG zu gründen.

Start-ups mit Innovation & Technologie

QR-Audio: Audioerlebnisse für Gemeinden und Städte

Alle nutzen die Gunst der Stunde und produzieren eigene Podcasts und Hörbücher mit Audioerlebnissen, um Menschen berühren und begeistern zu können. Das Start-up «QR-Audio» hat sich mit dem «Gschichtli-Weg» auf Audio-Geschichten für Kinder spezialisiert und zählt bereits zahlreiche Gemeinden zu seinen Kunden.

Warum Entrepreneurship an der HWZ funktioniert

Erfolgreiche Gründungen entstehen selten alleine. Deshalb engagiert sich die HWZ aktiv im Schweizer Start-up-Ökosystem und arbeitet mit verschiedenen Partnern zusammen, um Studierende, Gründer:innen und innovative Unternehmen miteinander zu vernetzen. Verschiedene Kooperationen stärken die Verbindung zwischen Ausbildung, Wirtschaft und Innovation und schaffen reale Plattformen.

Dazu gehören unter anderem Kooperationen mit der Swiss Startup Association oder Initiativen wie Launch Control:

Auch Veranstaltungen und Netzwerkevents gehören zur Entrepreneurship-Kultur. Durch Partnerschaften wie jene mit dem Talent Pitch entstehen wertvolle Plattformen für Austausch, Inspiration und Sichtbarkeit.