
Internationale Akkreditierung im Jubiläumsjahr
Menschlich führen, Verantwortung übernehmen, KI gezielt nutzen
Künstliche Intelligenz übernimmt zunehmend, was Führung ausmacht: Analysieren, Planen, Entscheidungen vorbereiten. Damit stellt sich die Frage, was an Führung menschlich bleibt. Das Seminar verbindet humanistisches Leadership mit einem unvoreingenommenen Blick auf KI. Im Zentrum stehen Ihre Haltung, Vertrauen und Verantwortung in der Führungsbeziehung. Sie erleben, wie KI Ihre Wahrnehmung hinterfragen und Entscheidungen verbessern kann. Am Ende steht Ihr persönlicher Leitfaden: wo Sie KI nutzen und was Sie bewusst selbst verantworten.
Zur AnmeldungMo/Di, 22.03./23.03.2027
CHF 1'890
2 Tage
Die Unterrichtssprache ist Deutsch.
Humanistisches Leadership versteht Führung als Beziehung zwischen Menschen, welche in der Würde und Selbstbestimmung den Massstab bilden. Menschen werden nicht als Ressource gesehen, die es zu steuern gilt, sondern als Gegenüber, das Vertrauen, Gestaltungsspielraum und Sinn braucht, um Verantwortung zu tragen und Leistung zu erbringen.
Eine gute Führungskraft zu werden, ist daher nicht nur eine Frage von Managementmethoden, Fachwissen oder Durchsetzungsvermögen. Es ist vor allem eine Frage der eigenen Haltung: Wie gehe ich mit Menschen um? Wie treffe ich schwierige Entscheidungen? Wie verhalte ich mich unter Druck? Und wie schaffe ich es, gleichzeitig menschlich, klar und konsequent zu führen?
Und als ob dies nicht schon herausfordernd genug wäre, müssen sich Führungskräfte fragen, welche Rolle die KI für ihre Aufgaben spielen kann und soll, sei es zum Beispiel, um sie zu entlasten, die Effizienz zu erhöhen oder Ihre Spielräume und ihre Selbstreflexion zu erweitern.
KI ist im Führungsalltag angekommen, um zu bleiben. Das Seminar nimmt sie weder als Heilsbringerin noch als Bedrohung, sondern fragt unvoreingenommen in beide Richtungen: Was bedeutet KI für Vertrauen, Entscheidungen und Verantwortung in der Führungsbeziehung? Und was verlangt der Anspruch, Menschen als Gegenüber zu achten und sich selbst Rechenschaft abzulegen, vom Umgang mit KI?
Die Teilnehmenden lernen nicht einfach, einen guten Prompt zu schreiben. Sie erleben, wie KI helfen kann, die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen, Perspektiven zu wechseln und bessere Führungsentscheidungen vorzubereiten. Aus den Antworten kann Ihr persönlicher Leitfaden entstehen, der klärt, wo Sie KI nutzen und was Sie bewusst in Ihrer Verantwortung behalten.
In diesem zweitägigen Seminar lernen Sie, …
Humanistisches Leadership zu verstehen und auf Ihren Führungsalltag zu übertragen.
Ihr eigenes Führungsverhalten und Menschenbild kritisch zu reflektieren.
Die Auswirkungen von KI auf Führung und Zusammenarbeit einzuschätzen.
Wie Sie durch kluges «Prompten» alternative Handlungsoptionen und neue Perspektiven für Entscheide oder Gespräche erhalten.
Wie Sie besser erkennen, welche Entscheidungen an KI delegiert werden können und welche nicht.
Sie werden Sich Ihrer Charakterstärken bewusst und können diese ziel- und lösungsorientiert für sich selbst, das Team und die Organisation einsetzen.
Sie lernen die wissenschaftlichen Grundlagen, Konzepte und Methoden der Positiven Psychologie kennen (Perma-Lead-Modell), die Sie für Ihre persönliche Entwicklung und den Führungsalltag nutzen können.
Sie tauschen sich mit anderen Führungskräften über die jeweiligen konkreten Situationen und Erfahrungen aus.
Sie wissen, wie Sie Rahmenbedingungen schaffen, die es Ihnen selbst, dem Team und der Organisation erlauben, auf Stärken zu bauen und Erfolge zu erzielen.
Dieses Seminar richtet sich an Führungskräfte sowie angehende Führungskräfte und Personalverantwortliche, die KI im Führungsalltag nutzen wollen, ohne die menschliche Beziehung zu ihren Mitarbeitenden aus dem Blick zu verlieren. Das Seminar richtet sich an alle, die ihre Haltung klären und eigene Leitplanken für den Einsatz von KI entwickeln möchten.
Im Seminar werden die folgenden thematischen Schwerpunkte behandelt:
Zentrale Prinzipien der humanistischen Menschenführung
Führung als «Beziehungsarbeit» - was heisst das?
Konkrete Methoden für den Alltag:
- gewaltfreie Kommunikation, aktives Zuhören und psychologische Sicherheit
- Führungsprinzipien anwenden und Spannungen aushalten
KI als Sparringspartner für Führungskräfte
KI für fundiertere Entscheidungen?
Ethische Dilemmata beim KI-Einsatz in der Führung
Dr. Bettina Stumpp studierte Geschichte und Latein an der Universität Tübingen und promovierte in Geschichte an den Universitäten Tübingen und Konstanz. Dazu kommen ein eidgenössisches Diplom in Wirtschaftsinformatik sowie Weiterbildungen in Advanced Leadership, Change (PROSCI) und Project Management (IPMA), Organisationsentwicklung und Erwachsenenbildung sowie ein Lehrdiplom.
Nach der Leitung der IT-Ausbildung am Institut für Informatik der Universität Tübingen arbeitete sie 20 Jahre für die beiden Schweizer Grossbanken in IT und Business und stieg zur Vizepräsidentin und Direktorin auf. Dort lernte sie viel über Führung, über Erfolg und Misserfolg in Projekten und Organisationen und über sich selbst. Bis 2026 war sie Senior-Dozentin an der ZHAW School of Management and Law und lehrte in den Masterstudiengängen für Ökonomie. Ihre Schwerpunkte sind Innovation, Organisationsentwicklung, moderne Führungskonzepte und Selbstführung.
Sie beschäftigt die Frage, was angemessene Führung unter schwierigen Bedingungen ausmacht: bei globalem Wettbewerb, sich häufenden Krisen und einem Wandel, den Digitalisierung, Klimakrise und Künstliche Intelligenz antreiben.
HWZ Academy-Zertifikat Humanistisches Leadership & KI
Die Unterrichtssprache ist Deutsch.
Mo/Di, 22.03./23.03.2027
1 Woche vor Seminarbeginn
2 Tage (09.00 – 16.45 Uhr)
Zürich; Sihlhof (direkt beim HB)
CHF 1'890 inkl. Seminarunterlagen und Kaffeepausen
Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.

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