28. Januar 2026 · Campus

Lernmethoden | So lernst du am effektivsten

Zwischen Job, Unterricht und Privatleben bleibt Lernen oft das Letzte auf der Liste – bis die Prüfung plötzlich vor der Tür steht. Damit du nicht erst in der Schlussphase in Panik gerätst, lohnt sich ein Plan, der zu deinem Alltag passt. In diesem Artikel findest du einfache Lernmethoden, die dich durchs Semester begleiten.

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Lernen im berufsbegleitenden Studium

Besonders im berufsbegleitenden Studium ist der Alltag voll, die Energie begrenzt und der Stoff umfangreich. Umso wichtiger ist es, früh eine Lernstrategie zu entwickeln, die realistisch ist und zu deinem persönlichen Rhythmus passt. Wer kontinuierlich lernt, reduziert Stress in der Prüfungsphase und behält langfristig mehr Wissen.

Im Studium lassen sich drei Lernphasen unterscheiden, die sich gut miteinander kombinieren lassen.

Phase 1 | Während des Semesters

Effektives Lernen beginnt nicht erst in der Prüfungszeit, sondern bereits im Unterricht. Aktive Teilnahme hilft, Zusammenhänge besser zu verstehen und Inhalte zu verankern. Notizen, Fragen und kurze Zusammenfassungen nach dem Unterricht sorgen dafür, dass der Stoff nicht liegen bleibt.

Hilfreich ist auch die Vor- und Nachbereitung einzelner Lektionen. Schon ein kurzer Blick in die Unterlagen vor dem Unterricht oder ein kurzes Wiederholen danach kann einen grossen Unterschied machen. So baust du dir Schritt für Schritt eine solide Grundlage auf, auf die du später zurückgreifen kannst.

Phase 2 | Eigentliche Prüfungsvorbereitung

In der Vorbereitungsphase wird Struktur besonders wichtig. Plane deine Lernzeiten realistisch und berücksichtige dabei Arbeit, Erholung und private Termine. Ein klarer Zeitplan hilft dir, den Überblick zu behalten und Lernziele gezielt zu setzen.

Dabei spielt auch dein persönlicher Lernstil eine Rolle. Viele Studierende sind eine Mischung aus mehreren Lerntypen.

  • Visueller Lerntyp: Du lernst besonders gut mit Skizzen, Mindmaps, Übersichten oder Karteikarten. Zusammenfassungen helfen dir, komplexe Inhalte auf das Wesentliche zu reduzieren.

  • Auditiver Lerntyp: Du merkst dir Inhalte besser, wenn du sie hörst oder erklärst. Eigene Sprachaufnahmen, Podcasts oder das laute Wiederholen von Stoff können hilfreich sein.

  • Kommunikativer Lerntyp: Der Austausch mit anderen motiviert dich. Lerngruppen, Diskussionen oder gemeinsames Erklären von Inhalten vertiefen dein Verständnis.

  • Praktischer Lerntyp: Du lernst am besten durch Anwendung. Praxisbeispiele, Fallstudien oder das Übertragen von Theorie auf deinen Berufsalltag unterstützen dich dabei.

Lernen mit KI als Unterstützung

Digitale Hilfsmittel und KI-Tools können dich in der Lernphase sinnvoll unterstützen. Sie helfen beim Strukturieren von Inhalten, beim Zusammenfassen von Skripten oder beim Erklären komplexer Themen. KI ersetzt dabei nicht dein eigenes Denken, kann aber Zeit sparen und neue Perspektiven eröffnen.

Welche Tools sich dafür besonders eignen zeigen wir dir im folgenden Artikel:

Phase 3 | Schlussphase

Kurz vor der Prüfung geht es vor allem ums Wiederholen. Neues Lernen bringt in dieser Phase oft wenig. Konzentriere dich darauf, zentrale Inhalte zu festigen und Lücken gezielt zu schliessen. Setze Prioritäten und entscheide bewusst, wo sich zusätzlicher Aufwand noch lohnt.

Achte in dieser Phase besonders auf ausreichend Schlaf und Bewegung. Beides trägt wesentlich dazu bei, dass du konzentriert bleibst und dein Wissen abrufen kannst.

Fazit

Erfolgreiches Lernen im berufsbegleitenden Studium braucht keine perfekten Lernpläne, sondern eine Methode, die zu deinem Alltag passt.

Nutze den Praxisbezug deines Studiums, verknüpfe Inhalte mit deinem Berufsalltag und tausche dich mit Mitstudierenden aus. Lernen an der HWZ ist kein Einzelkampf. Hilfe anzunehmen, Erfahrungen zu teilen und Fragen zu stellen gehört dazu. Mit einem realistischen Plan, ausreichend Pausen und einem klaren Fokus gehst du gut vorbereitet in die Prüfungsphase.

Wir wünschen viel Erfolg!