Portrait Stefan Vogler, HWZ

Im Fokus19. September 2019

Dozierende im Fokus: Stefan Vogler

Seit zwölf Jahren unterrichtet Stefan Vogler an der HWZ und das immer noch so begeistert wie am ersten Tag. Warum? Erfolg ist für ihn anderen zum Erfolg zu verhelfen. Oder in seinen Worten: «Ich möchte den Studierenden aufzeigen, dass sie einen der spannendsten Jobs der Welt haben, bei dem es einem nie langweilig wird und sie motivieren, sich zu engagieren, sich selbst und andere weiter zu bringen». Langweilig wird es mit Stefan Vogler garantiert nicht – was ihn über sein Fachgebiet Marken, Marketing & Kommunikation hinaus interessiert und motiviert, verrät er uns hier.

Die Reihe «Dozierende im Fokus» bringt Ihnen die Dozenten und Dozentinnen der HWZ unterhaltsam und ungezwungen näher.

Welches Fach unterrichten Sie?

In der Ausbildung unterrichte ich Integrierte Kommunikation und Werbung / Direct Marketing. In der Weiterbildung Branding, Marketing und ebenfalls Integrierte Kommunikation. Zudem leite ich den Studiengang CAS Marketing Communications und das Seminar Digital Marketing kompakt.

In welchen Studiengängen?

Im Bachelor in Business Communications, CAS Strategisches KommunikationsmanagementCAS Corporate Communications, CAS Marketing Communications und CAS General Management.

Seit wann unterrichten Sie an der HWZ?

Seit 12 Jahren

Wie kamen Sie zur HWZ?

Auf Anfrage des ehemaligen Leiters des Center for Communications, Cyril Meier.

Ihr HWZ-Highlight?

Die Projekt-Management-Seminarwoche im 8. Semester des Bachelor in Business Communications. Die Auftraggeber der Cases und ich sind immer wieder beeindruckt von dem, was die Studierenden tagsüber und durchaus auch nachts in Scuol leisten. Auch viele Studierende bezeichnen dieses einzigartige HWZ-Format als ihr Highlight während dem Studium.

Warum mich mein Fachgebiet begeistert:

Führung ist Kommunikation und Kommunikation ist Führung. Kommunikation ist eine urmenschliche Angelegenheit. Ich mag Menschen und finde es spannend, sie mit Hilfe von Marketing und Kommunikation für eine Marke zu begeistern, neue Marken zu kreieren, und bestehende zu renovieren. Ich liebe es strategisch und kreativ tätig zu sein, Führungskräfte zu beraten und Unternehmen engagiert und verantwortungsvoll vorwärts zu bringen, wie wenn es meine eigenen wären.

Das möchte ich den Studierenden vermitteln:

Ich möchte sie für Marken, Marketing und Kommunikation inspirieren, begeistern und sie motivieren, mit offenen Augen und Ohren durchs Leben zu gehen. Wer als Kommunikationsspezialist erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen, Kreativität und Intuition, sondern muss immer wissen, was läuft – im eigenen Unternehmen, bei den Mitbewerbern, in der Branche, im relevanten wirtschaftlichen, sozialen, politischen und gesellschaftlichen Umfeld. Ich möchte den Studierenden aufzeigen, dass sie einen der spannendsten Jobs der Welt haben, bei dem es einem nie langweilig wird und sie motivieren, sich zu engagieren, sich selbst und andere weiter zu bringen.

Das ist für mich typisch HWZ:

Die Menschenschlange vor dem Lift – nein: Die totale Praxisorientierung und enge Vernetzung mit Unternehmen (u. a. via Cases zur Anwendung der erlernten Theorie), die auch dank ausschliesslich berufsbegleitender Aus- und Weiterbildung zustande kommt. Mir wurde von Alumni immer wieder berichtet, dass ein HWZ-Diplom auf dem Arbeitsmarkt viel Wert ist und oft als Karriere-Booster dient.

Ich komme aus …

Zürich, bin in Adliswil aufgewachsen, gebürtiger Obwaldner mit Solothurner Mutter und Frau aus Winti. Aber mein Herz schlägt seit Geburt für die Limmatstadt. Irgendwann lasse ich mich hier noch einbürgern.

Zürich ist für mich …

die schönste Lebensstadt auf Erden.

In meiner Freizeit …

mache ich Sport, konsumiere Kultur und geniesse das Leben – am liebsten mit meiner Frau, meinen erwachsenen Kindern und Freunden.

Meine Lieblingsjahreszeit:

Sommer, Herbst und Winter. Den Frühling könnte ich jeweils überspringen.

Dieses Buch lese ich gerade:

«Frag immer zuerst Warum» von Simon Sinek. Und schon lange liegt «Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen» von Axel Hacke bereit zum Lesen.

iPhone oder Android?

Klar iPhone – auch wegen der Marke Apple, welche dank der Inspiration durch das «Golden Circle»-Modell von Simon Sinek zu einer der stärksten und wertvollsten Marken der Welt gewachsen ist.

Mein nächster Urlaub führt mich …

auf den Atlantik, u. a. auf die Azoren und Madeira. Und dann fröne ich schon bald wieder meiner Passion, dem Skifahren. Meistens in Davos, aber auch oft und gerne auf der Lenzerheide mit Abstecher nach Arosa.

Für mich die beste Erfindung:

Aus aktueller Freude an meinem neuen eBike: das Rad.

Wem folgen Sie am liebsten in den sozialen Medien?

Wenigen, darunter einigen Kolleginnen und Kollegen, die ich an der HWZ kennen und schätzen lernte.

Was ich an der HWZ einführen würde:

Eine coole Lounge-Café-Bar im Parterre – trotz harter Konkurrenz im Umfeld.

Als Kind wollte ich …

Arzt, Skilehrer und Autorennfahrer werden.

Das beschäftigt mich gerade:

Die Vorbereitung meiner Lehrveranstaltungen im Herbstsemester 2019/20, strategische Marken- und Kommunikationsberatung für zwei NGO und Vorarbeit für eine VR-Sitzung.

Wie sieht die erste Stunde Ihres Tages aus?

Entweder blitzartig raus zum Joggen, Kiesern oder gemütlich, ausgiebig und recht üppig frühstücken. Als News-Junkie kann ich mir aber als aller erstes nie einen Blick auf mein Handy für Breaking News und allfällige WhatsApps verkneifen.

Nebst meinem Fachgebiet hege ich eine Schwäche für …

meine Frau, Sport, Politik (aber nur als Beobachter) und eine laufende Serie auf Netflix.

Was ich gar nicht mag:

Unmotivierte, unengagierte, griesgrämige, lästernde, negative Stimmung verbreitende Menschen.

Netflix (Streamen) oder TV (linear)?

Netflix (Serien) und TV (Infosendungen und Fussball, aber kein helvetischer mehr, nur noch  Champions League)

Welches war Ihr erster Job?

Schwarzwäldertorten machen, in der Bäckerei/Konditorei meines Onkels und Quitten ernten in Grossvaters Garten. Beides gab Sackgeld, das in Lucky Luke-Heftli investiert wurde.

Was ist für Sie Erfolg?

Anderen zum Erfolg zu verhelfen.

Welches war die beste Entscheidung in Ihrer beruflichen Laufbahn?

Sehr frühe und bisher anhaltende Selbständigkeit. Mit 23 Jahren Gründung einer Werbeagentur und nach 23 Jahren Aus- bzw. Umstieg zum selbständigen Berater. Und anfangs der 2000-er Jahre die Berufung als Dozent an die Hochschule Luzern.

Welches Studium/welche Ausbildung würden Sie heute auswählen?

Wirtschaft oder Politologie, Kommunikationswissenschaft, vielleicht auch Design.

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