Aktuell27. Februar 2018

Balanceakt zwischen Bewährtem und dem Neuem

Kommenden Herbst startet der Bachelor Business Communications (BBC) mit neuem Konzept. Der überarbeitete Studiengang wird dynamischer und flexibler, setzt aber gleichzeitig auf Bewährtes. Wie diese Mischung genau aussehen soll und was es braucht, damit die Studierenden optimal für die Arbeitswelt ausgebildet sind, erklärt uns Claudia Meier-Biedermann, Leiterin des Departments Marketing & Business Communications und Mitglied der Schulleitung.

Starten wir mit einem Elevator Pitch: Sie haben 30 Sekunden, den neuen BBC vorzustellen:

Der Bachelor Business Communications wird komplett aktualisiert, baut jedoch auf dem im Markt gut etablierten Studiengang auf. Er setzt weiterhin auf die bewährten Themenschwerpunkte Business und Communications, denn die vermittelten Kommunikations- und Marketingskills stellen für die Arbeitgeber nach wie vor die entscheidenden und relevanten Kompetenzen dar. Als drittes Standbein kommt neu Leadership hinzu, also jenes Know-how, das in der Arbeitswelt zusehends an Bedeutung gewinnt.

Auch das Unterrichtssetting wird angepasst: Der Anteil des Präsenzunterrichts wird reduziert. Die Studierenden übernehmen mit selbstständigem und begleitetem Selbststudium mehr Eigenverantwortung für ihre Ausbildung. So wird das Studium auch flexibler und agiler, und die Studierenden trainieren jene Kompetenzen, die von Studienabsolventinnen und -absolventen auf dem Arbeitsmarkt erwartet und eingefordert werden.

Was ist die grösste Schwierigkeit beim Neuaufsetzen eines so gut verankerten Studiengangs?

Es ist dieser Balanceakt zwischen Bewährtem und der neuen Dynamik. Das zieht sich wie ein roter Faden durch: Inhaltlich werden beispielsweise die digitalen Fähigkeiten ausgebaut, neu kommen Leadership-Skills hinzu. Beibehalten werden jene Elemente, die das Studium schon bisher besonders ausgezeichnet haben. Selbstverständlich halten wir auch daran fest, was sowohl von den Studierenden als auch von den Arbeitgebern besonders geschätzt wird, nämlich der hohe Praxisbezug und die zahlreichen Living Cases sowie Projektarbeiten mit Auftraggebern aus der Wirtschaft.

Wer entwickelt denn den neuen BBC?

Bernhard Schweizer und Matthias Nast, die den Studiengang leiten, sind im Lead: Sie haben diesen Studiengang über Jahre hinweg kontinuierlich weiterentwickelt.

Ausserdem werden bestehende Studierende und unsere Dozierenden in die Entwicklung miteinbezogen.

Wie soll man sich das Vorgehen vorstellen?

Der Studiengang wird mittels agilem Projektmanagement entwickelt. Wir sind also sehr dynamisch unterwegs. Das heisst konkret: Unser Ziel ist es, einen dramaturgischen Bogen zu schaffen. Die Studierenden erleben, wie sie ihre Kenntnisse von den Grundlagen hin zur Fachreife ausbauen. Jedes Konzeptelement im Studiengang liefert einen Beitrag zum grossen Ganzen.

Neben dem BBC gibt es im Bachelorbereich auch die Bachelor-Studiengänge Business Administration und Wirtschaftsinformatik

Unsere Bachelorstudiengänge sind wie Geschwister. Gleichwertig, aber nicht gleichartig. Sie sollen ein ähnliches Look & Feel haben, aber trotzdem individuell ausgestaltet sein. Die Studierende sollen sich in den jeweiligen Studiengängen optimal aufgehoben fühlen sind. Mir persönlich ist es ein Anliegen, dass wir den Studierenden erstens attraktive Angebote anbieten und zweitens möglichst viele Synergien zwischen den Studiengängen schaffen und nutzen.

Was sind die Anforderungen der neuen Arbeitswelt und wie bereitet der BBC die Studierenden darauf vor?

Die zukünftigen Arbeitsfelder von BBC-Absolvierenden sind sehr dynamisch. Nehmen wir die Medienbranche, hier verändern sich die Berufsbilder rasant. Auch in der Marketingkommunikation kommen durch die Digitalisierung und Automatisierung neue Herausforderungen auf unsere Absolventinnen und Absolventen zu: Schnittstellen zu HR, Marktkommunikation oder ICT werden bedeutender und die Aufgaben von Marketing- und Kommunikationsexperten komplexer.

Wir wollen unsere Studierenden auf Berufe vorbereiten, die es so heute noch nicht gibt oder von denen wir noch nicht genau wissen, wie sie sich weiterentwickeln werden. Dafür haben wir neue Formate, beispielsweise im Bereich Leadership geschaffen. Wir fordern die Studierenden bewusst auf, neue Vorgehensweisen zu lernen, agil Themen aus ihrem Berufsalltag aufzunehmen und diese mit diesen neuen Ansätzen zu bearbeiten. Die Studieren sollen schneller Prototypen erarbeiten und sich gefragte Grundfertigkeiten aneignen, sodass sie in jedem Bereich erfolgreich sind.

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