CAS Future Project Management

Aktuell27. August 2018

Warum Projekt-Management neu gedacht werden sollte

Unscharfe Entscheidungssituationen sind immer häufiger der Fall. Grund dafür ist die zunehmende Digitalisierung samt schnelleren Produkt- und Innovationszyklen. Das stellt das Projekt- und Programm-Management vor neue Herausforderungen. Soll man dabei an den bewährten Methoden festhalten oder Vorgehensweisen ändern?

Ein Beitrag von den Rüdiger Geist und André Romagna, Dozierende CAS Future Project Management

Die Digitalisierung sowie die immer schnelleren Produkt- und Innovationszyklen setzen viele Unternehmen unter Druck. Der «digitale Tsunami» lässt sich kaum aufhalten. Vergleichsinformationen stehen Verbrauchern praktisch unbegrenzt zur Verfügung und reine Sparprogramme reichen nicht aus, die Zukunftsfähigkeit zu sichern. Was hingegen die Situation kennzeichnet, sind tiefgreifende Veränderungen, unbekannte und sich häufig ändernde Zielsetzungen unter allgemein hoher Unsicherheit. All das führt zu unscharfen Entscheidungssituationen. Dieser Druck beeinflusst notwendige Vorhaben erheblich.

Braucht es neue Wege in der Umsetzung von Projekten und Programmen?

Die traditionelle Organisationslehre geht davon aus, dass ein Unternehmen in seinen Anfängen eine eher flexible Organisationsform aufweist. Projektmanagement-Methoden und -Modelle spielen dabei unternehmensintern meist eine sekundäre Rolle. Das Erreichen des Erfolgs scheint wichtiger als Strukturen. Reift das Unternehmen, gewinnen Strukturen an Bedeutung: Erfolgreiches, adaptiertes Projekt- und Programm-Management wird besonders in dieser Phase zu einem der wichtigsten Erfolgsfaktoren.

Hauptgrund für Veränderungen sind in dieser Phase vor allem Wachstum und Sicherung des Geschäftsfortganges. Innovation wird in der Regel auf der Basis von bekanntem Wissen und Erfahrungen vorangetrieben oder dazugekauft.

Die digitale Transformation (nicht zu verwechseln mit der reinen Digitalisierung, welche als Ausgangspunkt dient) durchbricht nun diese Kontinuität. Das Unternehmen wird punktuell wieder an den Ausgangspunkt der Reise zurück katapultiert und muss sich erneut beweisen. Im Rucksack aber mit dabei: die bestehenden Geschäftsmodelle, Strukturen und Erfolgsdruck.

Es kommt zum «digitalen Relaunch» und dazu sind neue Wege und Methoden notwendig. Das Projekt- und Programm-Management ist klar gefordert.

Veränderungsmanagement ist ein massgeblicher Erfolgsfaktor

Besteht der Zwang, schneller, kostengünstiger und mit besserer Qualität bestehende sowie neue Produkte und Dienstleistungen in sich verändernde Märkte zu liefern, ist Wandlungsfähigkeit gefragt. Was muss verändert werden, um ein «Design zur Wandlungsfähigkeit» zu schaffen?

Bedarf es heute noch der «Intrapreneure» in Sachen ihres jeweiligen Projektes, oder ist die selbstbestimmte und -organisierte agile Welt die Zukunft? Wie müssen Unternehmen organisiert sein, um neue und andere Ansätze der Projektarbeit überhaupt erfolgversprechend einsetzen bzw. weiterentwickeln zu können?

Um diese Fragen zu beantworten lanciert die HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich den CAS Future Project Management. Darin enthalten ist alles, was hilft, mit den zukünftigen Herausforderungen im Umfeld von Projekten umzugehen: Praxisnah, mit dem notwendigen Hintergrundwissen und aktuellen Handlungsempfehlungen.

Erweiterte Möglichkeiten, um Vorhaben zum Erfolg zu bringen

Egal in welcher Kultur oder Methode man zu Hause ist, es ist unumgänglich, sich mit anderen Lösungsansätzen auseinander zu setzen, denn aus veränderten Blickwinkeln ergeben sich Chancen. So entsteht eine Toolbox, welche richtig eingesetzt, die neuen Herausforderungen besser greifen lässt und einen wichtigen Beitrag zum Design der Wandlungsfähigkeit liefert. Diese Toolbox unterstützt alle, die solche Vorhaben gestalten, verantworten und zum Erfolg bringen. Sie beinhaltet nicht nur Methoden und Modelle, sondern auch die notwendigen Hilfestellungen, um die Welt von morgen zielgerichteter bewältigen zu können.

Der richtige Mix bringt den Erfolg

Schwarz-weiss-Entscheidungen sind von gestern. Führungskräfte sind gefordert, auf aktuelle Problemstellungen situativ die richtigen Antworten zu finden, um optimale Resultate zu erzielen.

Der CAS Future Project Management unterstützt Sie, Grundlagen herzustellen, auf Fragestellungen die richtigen Antworten parat zu haben und erweiterte Handlungsmöglichkeiten effizient und effektiv einzusetzen.

Die Autoren

André Romagna verfügt über langjährige Erfahrungen im Projekt-Management-Umfeld und setzt sich aktiv mit Vorgehens- und Methodenmodellen in der Umsetzung von Digital Business Design und der Digital Transformation auseinander. Er kennt das Spannungsfeld in multimodalen Organisationsformen und engagiert sich als erfahrener Dozent, um den Wissenstransfer an Studierende zu ermöglichen.

Rüdiger Geist ist Geschäftsführer und Inhaber der spirit@PM. Herr Geist ist Dozent an verschiedenen Schweizer Fachhochschulen, wo er Projektmanagement und Businessanalyse in Bachelor- und Masterstudiengängen lehrt und dem fachlichen Beirat angehört.

 

 

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