April 30, 2026 · Testimonial
Warum die Bank Cembra auf einen Inhouse CAS der HWZ setzt
Fachkräftemangel, steigende Anforderungen und technologische Umbrüche fordern Unternehmen heraus. Umso wichtiger ist nun eine praxisnahe Führungskräfteentwicklung. Die Bank Cembra setzt dafür auf den massgeschneiderten Inhouse CAS General Management & Leadership in Zusammenarbeit mit der HWZ. Das Programm stärkt gezielt die Handlungssicherheit im Führungsalltag. Im Interview erklärt Maja Remensberger, Head of Organizational and People Development, warum eine starke Lernkultur heute entscheidend für den Unternehmenserfolg ist und welche konkreten Veränderungen der CAS bei Cembra bereits angestossen hat.
Führungskräfteentwicklung, die wirkt
Der Inhouse CAS General Management & Leadership von Cembra befähigt Führungskräfte, ihre Kompetenzen gezielt zu steigern, um den wachsenden strategischen Anforderungen der Branche souverän zu begegnen. Durch die praxisnahe Verbindung von Management-, Leadership- und Fachkompetenzen – mit direktem Bezug zur Realität der Bank Cembra – werden zentrale Fähigkeiten für nachhaltigen Erfolg im Führungsalltag gestärkt. So entsteht echte Handlungssicherheit für strategische, finanzielle und operative Entscheidungen von morgen.
Wir haben mit Maja Remensberger, Head of Organizational and People Development bei Cembra, gesprochen. Im Interview erzählt sie, wie gezielte Weiterbildung zur strategischen Priorität wird, warum eine starke Lernkultur entscheidend für den Unternehmenserfolg ist und welche konkreten Effekte der Inhouse CAS bereits auf Führung, Zusammenarbeit und Unternehmenskultur bei Cembra hat.
Maja, was verbindet dich mit der HWZ?
Mich verbindet mit der HWZ meine eigene persönliche Lernreise. Ich habe selbst einen CAS in Agile Leadership an der HWZ absolviert und diese Weiterbildung als sehr praxisnah, inspirierend und nah an der Realität erlebt. Gleichzeitig verbindet uns heute auch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Gemeinsam haben wir einen neuen CAS für Cembra gestaltet. Der erste Jahrgang hat soeben erfolgreich abgeschlossen und nun planen wir die nächste Durchführung. Die HWZ passt gut zu uns, weil sie Weiterbildung nicht theoretisch denkt, sondern konsequent an den Herausforderungen von Unternehmen ausrichtet.
Welche Rolle spielt Weiterbildung für dich, sowohl persönlich als auch in deiner Funktion als Head of Organizational and People Development bei Cembra?
Weiterbildung begleitet mich mein ganzes Berufsleben. Ich habe direkt nach der Lehre angefangen, mich kontinuierlich weiterzubilden, und glaube fest an lebenslanges Lernen. Ich habe selbst viele Jahre doziert, weil mir die Entwicklung von Menschen immer sehr wichtig war. Das war auch ein entscheidender Grund für meinen Wechsel vom Sales und Marketing ins HR und später in die Rolle als Chief Learning Officer.
In meiner heutigen Funktion als Head Organizational and People Development bei Cembra sehe ich Weiterbildung als klaren Erfolgsfaktor für unser Unternehmen. Organisationen mit einer ausgeprägten Lernkultur sind langfristig erfolgreicher, anpassungsfähiger und innovativer. Genau das möchten wir bei Cembra bewusst stärken.
Gerade in einer Zeit, in der Technologien wie generative KI viele Fragen aufwerfen, ist Lernen zentral. Nicht im Sinn von Angst oder Jobersatz, sondern als Chance, die eigenen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Als Arbeitgeberin haben wir die Verantwortung, unsere Mitarbeitenden gut auszubilden. Davon profitieren wir als Unternehmen. Gleichzeitig geben wir den Mitarbeitenden das Rüstzeug mit, auch langfristig erfolgreich zu bleiben, unabhängig davon, wohin ihr Weg sie führt. Bei Cembra investieren wir deshalb gezielt in eine starke Lernkultur. Wir fördern Lernen im Alltag, Führungskräfteentwicklung und setzen bewusst auf Weiterbildungsformate, die eng mit unserer Strategie und unserer Kultur verknüpft sind.
Die HWZ durfte den massgeschneiderten Inhouse-CAS bei Cembra durchführen. Warum habt ihr euch entschieden, diesen CAS als internes Programm umzusetzen?
Wir haben uns sehr bewusst für ein Inhouse Format entschieden, weil wir die Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden aktiv gestalten wollen. Ein Inhouse CAS ermöglicht uns, die Inhalte genau auf unsere strategischen Themen, unsere Kultur und unsere Führungsrealität auszurichten.
Ein grosser Mehrwert liegt darin, dass das Lernen im eigenen Arbeitskontext stattfindet. Die Teilnehmenden arbeiten an konkreten Fragestellungen aus ihrem Alltag, profitieren vom Austausch über Bereiche hinweg und bauen gleichzeitig ein internes Netzwerk auf. Diese Nähe zur Praxis war für uns entscheidend.
Wie wurde der Inhouse-CAS von den teilnehmenden Mitarbeitenden wahrgenommen?
Die Rückmeldungen waren sehr positiv. Besonders geschätzt wurden die Praxisnähe, der klare Bezug zu Cembra und der Austausch untereinander. Viele Teilnehmende haben gesagt, dass sie neue Impulse erhalten haben und diese direkt im Alltag anwenden konnten.
Gibt es bereits konkrete Ergebnisse oder Veränderungen bei Cembra Money Bank, die ihr auf den CAS zurückführen könnt? Allenfalls bereits im Umgang miteinander oder in der Führungsebene?
Ja, die gibt es. Wir beobachten bei den CAS-Teilnehmenden unter anderem mehr Reflexion im Führungsalltag und ein bewussteres Verständnis von Führung. Auch der Umgang miteinander und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit haben sich positiv entwickelt. Solche Programme schaffen einen gemeinsamen Bezugsrahmen, und genau das zeigt Wirkung – nicht kurzfristig, sondern nachhaltig.
Wie wichtig ist es aus deiner Sicht, die Mitarbeitenden durch Weiterbildungsangebote wie den durchgeführten Inhouse-CAS zu fördern?
Sehr wichtig.
Weiterbildung ist ein starkes Signal der Wertschätzung. Mitarbeitende, die sich entwickeln können, sind engagierter, motivierter und bleiben dem Unternehmen oft länger treu. Gleichzeitig stärken wir als Organisation unsere eigenen Kompetenzen und damit auch unsere Zukunftsfähigkeit.
Würdest du anderen Unternehmen empfehlen, ebenfalls Inhouse-CAS durchzuführen? Falls ja, warum?
Ja, auf jeden Fall. Gerade bei Themen wie Führung, Kultur oder Transformation sind Inhouse Formate sehr wirkungsvoll. Sie verbinden Lernen, Umsetzung und Unternehmensstrategie auf eine sehr direkte Weise.
Was sollten Unternehmen beachten, wenn sie sich für ein solches Weiterbildungsformat entscheiden?
Wichtig sind eine klare Zielsetzung und eine enge Zusammenarbeit mit dem Bildungspartner. Die Inhalte müssen auf das Unternehmen zugeschnitten sein. Zudem braucht es die Unterstützung des Managements. Lernen entfaltet seine Wirkung am stärksten, wenn es sichtbar gewollt und vorgelebt wird.
