
Diplomfeier
Der CAS Digitale Barrierefreiheit HWZ zeigt Ihnen, wie Sie digitale Produkte, Services und Inhalte barrierefrei gestalten und Accessibility nachhaltig in Ihrer Organisation verankern. Sie verbinden rechtliche Anforderungen und Standards wie WCAG mit Inclusive UX, Technologie, KI, Testing und Organisationsentwicklung. Die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen und neurodivergenten Menschen sind dabei konsequent Teil des Studiums.
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Certificate of Advanced Studies (CAS) in Digitale Barrierefreiheit HWZ
Jeweils im März
CHF 9'500
16 Tage
Mitte Januar
Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Einige Module werden in Englisch durchgeführt.
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Der CAS Digitale Barrierefreiheit HWZ richtet sich an Fach- und Führungspersonen, die digitale Produkte, Services, Inhalte und Organisationen barrierefrei und inklusiv gestalten möchten. Angesprochen sind insbesondere Personen aus Digitalisierung, UX/UI, Kommunikation, Marketing, IT, Produkt- und Projektmanagement, Verwaltung, Bildung, HR sowie Organisationsentwicklung.
Nach Abschluss des CAS können Sie:
rechtliche Anforderungen und Standards zur digitalen Barrierefreiheit einordnen und auf Ihre Organisation übertragen,
barrierefreie Websites, Apps, Dokumente und digitale Medien konzipieren und beurteilen,
Inclusive UX und Accessibility in Produkt- und Entwicklungsprozesse integrieren,
Accessibility-Tests und Reviews planen, durchführen und Ergebnisse priorisieren,
Anforderungen von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und neurodivergenten Menschen in die Entwicklung digitaler Angebote einbeziehen,
Barrierefreiheit in Governance-, Qualitäts- und Veränderungsprozessen Ihrer Organisation verankern.
Damit entwickeln Sie digitale Barrierefreiheit von einer Einzelmassnahme zu einem festen Bestandteil von Qualität, Nutzerorientierung und verantwortungsvoller Digitalisierung.
Im CAS Digitale Barrierefreiheit HWZ betrachten Sie digitale Barrierefreiheit ganzheitlich: von Recht und Inclusive UX über Technologie und Testing bis zur Umsetzung in der Organisation. Menschen mit Behinderungen und neurodivergente Menschen bringen ihre Nutzungserfahrungen persönlich in den Unterricht ein. So lernen Sie, Barrieren aus erster Hand zu verstehen und Accessibility in der eigenen Praxis wirksam umzusetzen.
Im CAS Digitale Barrierefreiheit HWZ lernen Sie, digitale Produkte und Inhalte barrierefrei zu konzipieren, umzusetzen, zu testen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen und neurodivergenten Menschen sind fester Bestandteil dieser Weiterbildung. Ihre Nutzungserfahrungen fliessen in die Lehrveranstaltungen ein und werden auf konkrete Praxisfälle und digitale Angebote übertragen.
Inhaltlich ist diese Weiterbildung in vier Module gegliedert:
Sie lernen die Grundlagen digitaler Inklusion, Accessibility und Teilhabe kennen und verstehen, welche rechtlichen und regulatorischen Anforderungen für digitale Angebote und Organisationen relevant sind.
Themen:
Gesellschaftliche, kulturelle und medizinische Perspektiven auf Behinderung
Digitale Inklusion, Accessibility und Teilhabe
UNO-Behindertenrechtskonvention
Behindertengleichstellungsgesetz
European Accessibility Act
Web Content Accessibility Guidelines (WCAG)
EN 301 549 und eCH-0059
Auswirkungen rechtlicher Anforderungen und Standards auf digitale Produkte, Organisationen und Governance-Strukturen
Sie lernen, digitale Angebote menschzentriert und inklusiv zu gestalten und Accessibility von Beginn an in Produktentwicklung, Projekte und Veränderungsprozesse zu integrieren.
Themen:
Menschzentrierte und inklusive Gestaltung digitaler Angebote
Inklusives Design Thinking
Personas und User Journeys
Co-Creation-Ansätze
Accessibility in Produktentwicklung und Projektmanagement
Accessibility als Bestandteil des organisatorischen Changes
Ethische Fragen rund um digitale Technologien und künstliche Intelligenz
Bias, Datenschutz und Teilhabe
Sie lernen die technischen und gestalterischen Anforderungen an barrierefreie digitale Produkte und Inhalte kennen und verstehen, in welchen Nutzungskontexten digitale Barrieren entstehen.
Themen:
Web- und Mobile-Accessibility
Barrierefreie Frontends und Apps
Barrierefreie Dokumente und PDFs
Zugängliche Formulare
Barrierefreie digitale Medienformate
Untertitelung
Audiodeskription
Gebärdensprache
Weitere Formen zugänglicher digitaler Kommunikation
Technische Anforderungen und unterschiedliche Nutzungskontexte
Sie lernen, digitale Angebote systematisch auf Barrierefreiheit zu prüfen, Barrieren zu bewerten und Accessibility langfristig in Qualitäts- und Entwicklungsprozessen zu verankern.
Themen:
Accessibility-Tests
Audit-Methoden und Checklisten
Technische Prüfverfahren
Remote- und Vor-Ort-Tests
Tests mit assistiven Technologien
Anwendung der Prüfmethoden auf konkrete digitale Angebote
Systematische Bewertung von Barrieren
Priorisierung von Verbesserungsmassnahmen
Verankerung von Accessibility in Qualitäts- und Entwicklungsprozessen
Der CAS Digitale Barrierefreiheit HWZ verbindet Fachinputs mit Fallstudien, Workshops, Gruppenarbeiten, Accessibility Reviews und praxisbezogenen Transferaufgaben. Während der Weiterbildung arbeiten Sie kontinuierlich an eigenen Praxisfällen und verbinden dabei rechtliche, gestalterische, technologische und organisatorische Perspektiven.
Zum Abschluss präsentieren und reflektieren Sie Ihre Lösungsansätze und übertragen die Erkenntnisse auf Ihre berufliche Praxis.
Digitale Barrierefreiheit bedeutet, Websites, Apps, Dokumente, Medien und digitale Services so zu gestalten, dass sie von möglichst allen Menschen selbstständig genutzt werden können, auch von Menschen mit Behinderungen oder unterschiedlichen sensorischen, motorischen, kognitiven und neurodivergenten Voraussetzungen. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil digitaler Inklusion und einer menschenzentrierten Digitalisierung.
Diese Weiterbildung richtet sich an Fach- und Führungspersonen, die digitale Angebote inklusiv und zugänglich gestalten oder Barrierefreiheit strategisch in ihrer Organisation verankern möchten. Es sind mögliche Personen aus Digitalisierung, UX/UI, IT, Produkt- und Projektmanagement, Kommunikation, Marketing, Verwaltung, Bildung, HR, Diversity & Inclusion sowie Organisationsentwicklung. Die Technische Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich.
Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit zentralen Standards und rechtlichen Rahmenbedingungen der digitalen Barrierefreiheit. Dazu gehören die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG), EN 301 549 und eCH-0059 sowie die UNO-Behindertenrechtskonvention (UNO-BRK) und das Schweizer Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG). Auch europäische Entwicklungen und ihre Bedeutung für Schweizer Unternehmen oder NPOs werden eingeordnet.
Der European Accessibility Act (EAA) legt für bestimmte Produkte und Dienstleistungen innerhalb der EU Anforderungen an die Barrierefreiheit fest.
Für Schweizer Unternehmen oder NPOs kann er insbesondere dann relevant sein, wenn sie entsprechende Produkte oder Dienstleistungen im europäischen Markt anbieten. Im CAS wird vermittelt, wie sich europäische und schweizerische Anforderungen einordnen lassen und welche Konsequenzen daraus für digitale Produkte, Services und Organisationen entstehen könnten.
Ja. Der CAS Digitale Barrierefreiheit HWZ behandelt die digitale Barrierefreiheit ganzheitlich: von Websites und Apps über barrierefreie Dokumente und PDFs, Formulare und audiovisuelle Inhalte bis zu Inclusive UX, Accessibility Testing und Qualitätssicherung. Auch die Chancen und Risiken von KI im Zusammenhang mit Barrierefreiheit, Ethik und Bias werden thematisiert. Darüber hinaus lernen die Teilnehmenden, wie Accessibility über Strategie, Governance, Prozesse und Verantwortlichkeiten nachhaltig in Unternehmen oder Organisationen verankert werden kann.
Certificate of Advanced Studies (CAS) in Digitale Barrierefreiheit HWZ
15 ECTS-Kreditpunkte
Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Es ist möglich, dass eines oder mehrere Module in englisch unterrichtet werden.
Maximal 24 Teilnehmende
Berufsbegleitend; Präsenz- und interaktive Workshopformate mit Fachinputs, Gruppenanrbeiten, Praxisfällen. Accessibility Testing und Transfer in die eigene Organisation und Unternehmen.
Hochschulabschluss / höherer Abschluss plus zwei Jahre studienrelevante Berufskompetenz nach Abschluss. Andere äquivalente Bildungsabschlüsse mit entsprechender Praxistätigkeit können mittels ausserordentlichem Zulassungsverfahren anerkannt werden. Eine allfällige Zulassung zu einem oder mehreren CAS erfolgt grundsätzlich unabhängig zu einer möglichen Zulassung zum MAS. Letztere wird in einem Zulassungsverfahren separat geprüft.
Jeweils im März
Mitte Januar
16 Tage
Zürich; Sihlhof (direkt beim HB)
CHF 9'500

Diplomfeier

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