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Kultur ist kein Zufall. Im CAS Organisational Culture & Performance HWZ lernen Führungskräfte, HR-Verantwortliche und Fachexpert:innen, wie sie Organisationskultur gezielt gestalten und strategisch wirksam machen, auch im Umgang mit KI. Mit Praxisfällen und einer KI-Simulation sichern Sie den direkten Transfer in die eigene Organisation: für mehr Vertrauen, Leistung, Resilienz und Wertschöpfung. Der CAS wird in Zusammenarbeit mit Great Place To Work Schweiz durchgeführt.
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Certificate of Advanced Studies (CAS) in Organisational Culture & Performance HWZ
Jeweils im April
CHF 10'800
18 Tage
Jeweils im März
Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Englischkenntnisse erforderlich.
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Der CAS Organisational Culture & Performance HWZ richtet sich an Führungskräfte, HR-Verantwortliche und Change Agents. Sie lernen, Organisationskultur zu analysieren, aktiv zu gestalten und strategisch weiterzuentwickeln. Dazu erhalten Sie praxisnahes Know-how und konkrete Tools zu Strategie, Führung, Vertrauen, Entscheidungsprozessen, Innovation und Wellbeing und setzen diese gezielt für die Kulturentwicklung in Ihrer Organisation ein.
Sie lernen, Kultur messbar zu machen, datenbasiert zu argumentieren und werden als Gestalter:in einer leistungsfähigen, resilienten und gesunden Arbeitsplatzkultur nachhaltige Veränderungen anzustossen.
Durch die Arbeit an realen Praxisfällen und den Einsatz einer KI-Simulation übertragen Sie das Gelernte direkt auf Ihre eigene Organisation.
Wir verstehen Kultur von Organisationen als zentralen Hebel für Wertschöpfung – und zugleich als Schlüssel für Identifikation, Selbstwirksamkeit und Wohlbefinden im Arbeitskontext.
Führungskräfte, HR-Profis, Organisationsentwickler:innen, Berater:innen sowie alle, die Kultur als strategischen Erfolgsfaktor aktiv gestalten wollen.
Die Dozierenden vermitteln ihr Wissen und ihre Erfahrung in der Überzeugung, dass eine gelungene Arbeitsplatzkultur wesentlich zum Unternehmenserfolg (value creation) beiträgt. Denn diese zieht grossartige Talente an, entwickelt Mitarbeitende weiter und schafft so eine florierende und agile Kultur, die Wachstum und Wertschöpfung fördert.
Alle Dozierenden verfügen über langjährige Erfahrung in der Gestaltung von Arbeitsplatzkultur in nationalen oder internationalen Unternehmen sowie Lehrerfahrungen an Hochschulen und Universitäten.
Cornelia Schättle, Intuitive Mind GmbH | Allianz Suisse | Verantwortliche Kulturentwicklung; selbständige Beraterin für Organisationsentwicklung und Coaching
Dr. Patrick Mollet, Great Place To Work | Future of Work Experte
Tobias Fietze, emocia | Pilot, Supervisor Pilotenausbildung, Flight Instructor, Berater für Fehlerkultur
Dr. Rafael Huber & Dr. Denniz Dömnez, Swisscom | Führungs- und Organisationsentwicklung, Buchautor
Dr. Florence Bernays, Universität Zürich | Research Associate Chair of HRM and Leadership, Wellbeing
Tobias Veron, Great Place To Work | Experte New Work
Rob Spence | Comedian und Coach
Martin Kägi, KW+P Management Consultants | Partner, Experte Innovation und Kultur
Julia Viehweider, Great Place To Work | Expertin Kultur und Leadership
Nadine Oppenheim, Pin-Point Consulting | Inhaberin, Organisations- und Teamentwicklung
Dr. Nicolas Berkowitsch, Implicible GmbH | Inhaber, Experte für Informationskultur, Wissensmanagement, Decision Making
Konstantin Struck, Kyan Health | Gründer und CCO
Dr. Thomas Schneider, Great Place To Work | Experte Kultur und Strategie
Dr. Anne Schwab, People Analytics & AI | Finanzsektor
Christina Winter | Anwältin, New Work | Arbeitsrecht Winter
Martin Meyer | CEO ATLASS Technology | KI-Simulationen für Skill Training
Im CAS Organisational Culture & Performance HWZ lernen Sie, Organisationskultur gezielt zu gestalten und als strategischen Erfolgsfaktor zu nutzen. Die sechs Themenblöcke verbinden aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis mit konkreten Methoden und Werkzeugen, die Sie direkt in Ihrem Berufsalltag anwenden können.
Der Einsatz von KI ist ein durchgängiger Bestandteil des Studiengangs. Vonder KI-gestützten Kulturmessung über KI im Entscheidungsprozess bis zur Frage, wie KI Zusammenarbeit und Wohlbefinden verändert, werden die Themen praxisnah in allen sechs Blöcken behandelt. Ein externer KI-Simulationstag macht KI erlebbar. Zudem arbeiten Sie an realen Fallstudien und übertragen die Erkenntnisse mithilfe einer KI-Simulation direkt auf Ihre eigene Organisation.
Kultur als strategischer Hebel
Eine starke Arbeitsplatzkultur ist kein «Nice-to-have», sondern ein zentraler strategischer Erfolgsfaktor. In diesem Block lernen Sie, wie Kultur aktiv gestaltet werden kann, um unternehmerische Ziele nicht nur zu begleiten, sondern gezielt zu unterstützen. Die Teilnehmenden lernen, kulturelle Muster sichtbar zu machen, zu analysieren und in Transformationsprozesse einzubetten. Dabei wird anhand konkreter Fallarbeit deutlich, wie Kulturentwicklungen strategisch beeinflusst und mit der Unternehmensausrichtung verknüpft werden können, etwa durch bewusst gesetzte Werte, Rituale oder Kommunikation. Anstelle abstrakter Modelle steht die Frage im Zentrum: Welche kulturellen Interventionen bringen die Unternehmensstrategie tatsächlich voran? Im Blockverlauf werden eigene Cases eingebracht, durchgespielt und mögliche Reaktionen und Herausforderungen simuliert.
Themen im Überblick: strategische Kulturarbeit; Competing Values Framework; Kultur-Assessment; Change Management.
Ziel: strategische Kulturarbeit als Führungshandeln mit Hebelwirkung zu verstehen.
Führung als tägliche Kulturarbeit
Führung prägt Kultur, und zwar jeden Tag, bewusst oder unbewusst. In diesem Block reflektieren Sie Ihre eigene Führungspraxis und lernen, wie Führungsverhalten gezielt als kulturelle Einflussnahme genutzt werden kann. Kommunikation, Vorbildfunktion und Entscheidungsverhalten werden dabei als zentrale Elemente einer Kulturpraxis sichtbar gemacht. Es geht darum, ein Führungshandeln zu entwickeln, das kulturelle Kohärenz, Motivation und Vertrauen schafft, unabhängig vom Führungsstil. Anhand konkreter Praxisbeispiele wird aufgezeigt, wie solche Massnahmen gemessen und evaluiert werden und was für Kennzahlen dafür in Frage kommen. Sie analysieren Ihre eigene Führungsrealität und erkennen, wie Führungskräfte Kultur stärken oder untergraben können. Dazu gehört heute, Teams im Umgang mit KI zu führen: Wie schafft Führung Orientierung und Vertrauen, wenn KI Aufgaben und Zusammenarbeit verändert? Anhand von Führungs-Cases analysieren und simulieren Sie mögliche Wirkungen, Reaktionen und Spannungsfelder.
Themen im Überblick: Positive Leadership; Empowerment; PERMA; Coaching- und Mentor-Mindset; Organisationswerte und persönliche Werte; Peer-Coaching.
Ziel: Führung als bewussten Beitrag zur gelebten Arbeitsplatzkultur zu gestalten.
Die Basis für Zusammenarbeit schaffen
Vertrauen ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Kulturarbeit. In diesem Block analysieren die Teilnehmenden, wie psychologische Sicherheit, Offenheit und Kommunikation gezielt gefördert werden können. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle von Kommunikation als Kulturwerkzeug sowie auf den Voraussetzungen für High Performance Teams. Sie erfahren, wie Silos überwunden, digitale Zusammenarbeit vertrauensvoll gestaltet und gemeinsame Räume für produktive Kollaboration geschaffen werden können. Zudem setzen Sie sich damit auseinander, wie KI die Zusammenarbeit verändert und welche Auswirkungen dies auf Transparenz und Vertrauen hat. Eigene Praxisbeispiele dienen als Ausgangspunkt, um Dynamiken und Entwicklungsmöglichkeiten in vertrauensbasierten Teamsettings zu untersuchen. Durch gezielte Simulationen werden mögliche Spannungen und Reaktionen greifbar gemacht.
Themen im Überblick: Humor als Führungsstil; psychologische Sicherheit; Micro Habits und Wahrnehmung; rechtliche Konsequenzen, Fürsorgepflicht und Prävention; High Performing Teams; New Work und Flexibilität; selbstorganisierte Teams und New Pay; Peer-Coaching.
Ziel: Vertrauen nicht nur zu fördern, sondern als Fundament für echte Zusammenarbeit systematisch zu verankern.
Entscheidungsprozesse bewusst gestalten
Entscheidungen sind ein Spiegel der Arbeits- und Organisationskultur und prägen diese zugleich. In diesem Block analysieren Sie, wie Entscheidungen in Ihrer Organisation getroffen werden, welche Verzerrungen (Heuristics & Biases) dabei wirken und wie der Wissensaustausch (transaktives Gedächtnis) beeinflusst wird. Sie lernen, wie durch das gezielte Gestalten des Entscheidungskontexts Klarheit, Verantwortung und Beteiligung gefördert werden, etwa durch Nudging und Boosting, soziale Normen, Habit Building und konsistente Governance-Formen (Consent vs. Konsens). Sie setzen sich zudem damit auseinander, wie KI Entscheidungsprozesse unterstützt, wo neue Verzerrungen entstehen können und wie Human-in-the-Loop kulturell verankert wird. Ergänzend zeigt People Analytics, wie sich kulturelle Wirkung datenbasiert messen lässt. Anhand eigener Entscheidungssituationen analysieren und simulieren Sie deren kulturelle Auswirkungen.
Themen im Überblick: Einflüsse auf Entscheidungsverhalten; Nudging und Boosting; Heuristiken und Biases; People Analytics, Daten und Messbarkeit; Evaluation; Wissen teilen und transaktives Gedächtnis.
Ziel: eine Entscheidungskultur zu fördern, die zu einer leistungsfähigen, lernorientierten Arbeitsplatzkultur beiträgt: mit Klarheit im Prozess und Vertrauen im Ergebnis.
Lernkultur als Nährboden für Kreativität
Eine lebendige Innovationskultur beginnt mit einer starken Lernkultur, in der Lernen erwünscht und Fehler erlaubt sind. In diesem Block lernen Sie ein Verständnis dafür, wie eine lebendige Lernkultur systematisch aufgebaut und gepflegt werden kann. Aspekte wie Growth Mindset, Design Thinking und der Umgang mit Fehlern werden als zentrale Elemente einer innovationsstarken Kultur greifbar gemacht. Anhand eigener Praxisfälle analysieren Sie, wie stimulierende Arbeit gestaltet und Innovation gemessen und gefördert werden kann. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von KI als Impulsgeber für neue Ideen und Arbeitsweisen sowie auf der Frage, wie eine innovationsfördernde Kultur KI-gestütztes Experimentieren ermöglicht, ohne Mitarbeitende zu überfordern. Dabei simulieren sie unterschiedliche Entwicklungsverläufe, von Widerständen bis zu nachhaltigen Innovationsimpulsen.
Themen im Überblick: Fehler- und Feedbackkultur; Innovation; Lernkultur; Growth Mindset; Design Thinking; Praxisinput.
Ziel: konkrete Stellhebel für eine Kultur zu identifizieren, in der Kreativität, Verantwortung und Fortschritt nicht zufällig, sondern strukturell verankert sind.
Resilienz und emotionale Intelligenz verankern
Das Wohlbefinden der Mitarbeitenden ist kein Bonus, sondern eine Voraussetzung für gesunde Leistungsfähigkeit und nachhaltige Wertschöpfung. In diesem Modul lernen Sie, wie emotionale Intelligenz, Anerkennung (Praise & Recognition) und psychische Gesundheit gezielt in der Arbeitsplatzkultur verankert werden können. Sie lernen, wie emotionale und psychische Belastungen frühzeitig erkannt und systemisch adressiert werden können. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie Resilienz gestärkt und emotionale Kompetenzen als strategische Ressource gefördert werden können, individuell wie systemisch. Ein besonderer Fokus liegt auf dem kulturellen Umgang mit Emotionen sowie auf der aktiven Rolle von Führung und Strukturen. Durch Praxisbeiträge wird gezeigt, wie digitale Lösungen und KI Wellbeing strategisch unterstützen können, etwa durch frühzeitige Signale, und wie sich der KI-bedingte Wandel auf Arbeitslast und Belastung auswirkt. Anhand eigener Praxisfälle analysieren und evaluieren Sie mögliche Interventionen.
Themen im Überblick: Resilienz; emotionale Intelligenz; digitale und KI-gestützte Wellbeing-Lösungen (Praxisinput); Case Study und Abschluss.
Ziel: Wellbeing nicht als Einzelmassnahme, sondern als kulturelles Fundament dauerhaft zu verankern.
An einem externen KI-Simulationstag erleben Sie den Einsatz von KI praxisnah. Sie simulieren kulturelle Fragestellungen aus Ihrer eigenen Organisation und bereiten damit den Leistungsnachweis vor.
Als Teil des Leistungsnachweises führen Sie eine KI-Simulation Ihrer eigenen Organisation durch. Sie arbeiten an konkreten Fallstudien, die von Unternehmensvertretenden eingebracht und begleitet werden. Im Rahmen einer Study Tour besuchen Sie zudem die Fallstudiengeber:innen vor Ort und erhalten vertiefte Einblicke in deren Praxis.
Arbeitsplatzkultur entscheidet heute über Attraktivität, Leistung und Zukunftsfähigkeit von Organisationen. In diesem CAS zeigen wir, wie Kultur nicht dem Zufall überlassen, sondern gezielt gestaltet und vorab mit KI simuliert werden kann. Praxisnah, wirksam und mit direktem Nutzen für die eigene Organisation.
Der Leistungsnachweis besteht aus einer schriftlichen Auseinandersetzung mit den im Studiengang behandelten Themen im Hinblick auf die eigene Organisation. In dieser Arbeit soll der Einsatz von AI zur Simulierung möglichen Herausforderungen für das Thema Kulturentwicklung gezielt genutzt und aufgezeigt werden. Der abschliessende Pitch vor den Fallstudiengeber ist ebenfalls Bestandteil des Leistungsnachweis.
Dieser CAS ist Bestandteil folgender Studiengänge.
Hochschulabschluss / höherer Abschluss plus zwei Jahre studienrelevante Berufskompetenz nach Abschluss. Andere äquivalente Bildungsabschlüsse mit entsprechender Praxistätigkeit können mittels ausserordentlichem Zulassungsverfahren anerkannt werden.
Eine allfällige Zulassung zu einem oder mehreren CAS erfolgt grundsätzlich unabhängig zu einer möglichen Zulassung zum MAS. Letztere wird in einem Zulassungsverfahren separat geprüft.
100-prozentige Arbeitstätigkeit möglich
Certificate of Advanced Studies (CAS) in Organisational Culture & Performance HWZ
15 ECTS-Kreditpunkte
Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Englischkenntnisse erforderlich.
In diesem CAS werden wir als Teil des Leistungsnachweises eine AI Simulation der eigenen Unternehmung durchführen. Wir werden mit drei konkreten Fallstudienarbeiten, welche durch Unternehmensvertretende präsentiert und auch abgenommen werden. Zusätzlich gehen wir einen Tag auf eine Studytour zu den Fallstudiengebenden.
Max. 24 Teilnehmende
Den Studiengang schliessen Sie mit einer Reflexion der eigenen AI Simulation sowie der Präsentation zu den Fallstudien ab.
Präsenzunterricht
Hochschulabschluss / höherer Abschluss plus zwei Jahre studienrelevante Berufskompetenz nach Abschluss. Andere äquivalente Bildungsabschlüsse mit entsprechender Praxistätigkeit können mittels ausserordentlichem Zulassungsverfahren anerkannt werden. Eine allfällige Zulassung zu einem oder mehreren CAS erfolgt grundsätzlich unabhängig zu einer möglichen Zulassung zum MAS. Letztere wird in einem Zulassungsverfahren separat geprüft.
Jeweils im April
Jeweils im März
18 Tage inkl. 1 Tag Study Tour
Die Unterrichtstage sind Mittwoch bis Samstag. Die genauen Termine entnehmen Sie bitte den angehängten Studiendaten.
Zürich; Sihlhof (direkt beim HB)
CHF 10'800
Great Place to Work Lab @ HWZ

Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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40 Jahre unternehmerisches Denken

HWZ Summer Day Party

Vom Corporate ins Unternehmertum