Praxiscase für die Einkaufslisten-App Bring!
Studierende entwickeln den Shopping Companion der Zukunft
Wie kaufen junge Familien morgen ein? Mit dieser Frage beschäftigten sich Studierende des Bachelorstudiums Betriebsökonomie im Major AI & Digital Transformation der HWZ. Für die Bring! App – eine App zum Erstellen und Teilen von Einkaufslisten – entwickelten sie in fünf Teams Konzepte für den Shopping Companion der Zukunft und präsentierten ihre Lösungen beim grossen Projekt-Pitch vor einer Jury aus Dozierenden und Expert:innen von Bring!.
Campus · August 18, 2026
Unter der Leitung von Juan-Pablo Schmid, Chief Commercial Officer bei Bring! Labs AG, arbeiteten die Studierenden während des Semesters an einem realen Praxisauftrag für die Bring!-Einkaufsliste-App. Ziel war es, nicht nur theoretische Konzepte zu entwickeln, sondern aufbauend einen Prototyp zu entwerfen, der das Potenzial hat, künftig Millionen von Nutzer:innen im Alltag zu unterstützen.
Die Challenge: Einkaufen neu denken
Der Haupt-Usecase von Bring! ist das Erstellen und Teilen von Einkaufslisten. Da sich der Lebensmitteleinkauft stetig verändert durch neue digitale Möglichkeiten, veränderte Konsumgewohnheiten und die Bedürfnisse junger Familien, entstand der Auftrag für die Studierenden des Major AI & Digital Transformation im Bachelor Betriebsökonomie.
Sie erhielten den Auftrag, den «Shopping Companion» der Zukunft zu entwickeln – eine App-Lösung, die junge Familien bei ihrem Einkauf unterstützt, Stress reduziert und den Familienalltag einfacher macht. Dabei standen unter anderem folgende Fragestellungen im Zentrum:
Welche Trends prägen das Mediennutzungs- und Konsumverhalten?
Wie tätigen junge Familien künftig ihre Einkäufe?
Wie sieht der perfekte digitale Shopping Companion aus?
Im Rahmen eines Design-Thinking-Prozesses analysierten die fünf Teams zunächst die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe, entwickelten erste Ideen, testeten Prototypen mit potenziellen Nutzer:innen und verfeinerten ihre Konzepte kontinuierlich. Ergänzt wurde der Auftrag durch Anforderungen in den Bereichen UX Writing und Digital Analytics – von einer überzeugenden User Journey über passende Textkonzepte bis hin zu KPIs und einem Tracking-Konzept.
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Der Pitch
Zum Abschluss des Projekts Ende Juli präsentierten die fünf Teams ihre Lösungen vor einer Jury aus Dozierenden und Expert:innen von Bring! Labs. In den Präsentationen zeigte sich, wie intensiv sich die Studierenden mit der Aufgabenstellung auseinandergesetzt hatten. Jede Gruppe entwickelte einen eigenen Lösungsansatz und setzte unterschiedliche Schwerpunkte.
Die unterschiedlichen Ansätze der einzelnen Gruppen haben nicht nur unseren eigenen Research und Fokus bestätigt, sondern auch zusätzliche Aspekte aufgedeckt. Damit leisten sie einen Beitrag dazu, dass wir das Einkaufen für unsere 21 Millionen Nutzer:innen weltweit noch mehr vereinfachen können.
Der Auftrag wurde bewusst so gegeben, dass die Studierenden eine Aufgabenstellung erhalten, mit der sich die Verantwortlichen noch nicht im Detail beschäftigt haben. Ziel ist es von Anfang an gewesen, die Aussenperspektive und Elemente aus den konkreten Ergebnissen in die Produktentwicklung von Bring! einfliessen zu lassen.
Das Gewinnerteam
Den überzeugendsten Gesamteindruck hinterliess das Gewinnerteam bestehend aus Lars Müller, Stefan Zellweger, Marco Gübelin, Robin Stalder, Laurent Schürch und Jonathan Newiadomsky. Auch bei Bring! war die Begeisterung gross:
Während alle Gruppen spannende Aspekte in ihren Arbeiten aufwiesen, hat nur ein Konzept uns als Jury komplett überzeugt und aus unserer Sicht das Prädikat «direkt umsetzbar» erhalten. Die hochprofessionelle Präsentation rundet die sehr gute Leistung ab.
Mehrwert für Studierende und Bring! Labs
Der Praxiscase ermöglichte den Studierenden, ihr Wissen aus verschiedenen Fachgebieten miteinander zu verbinden und an einer realen Herausforderung aus der Wirtschaft anzuwenden. Gleichzeitig erhielten sie direktes Feedback von den Verantwortlichen des Unternehmens und konnten ihre Konzepte unter realistischen Bedingungen präsentieren. «An Hochschulen wie der HWZ erreicht man mit so einer Zusammenarbeit motivierte Studierende, die einen frischen Blick auf eine konkrete Herausforderung werfen können. Dadurch entsteht echter Mehrwert», sagt Juan-Pablo.
An Hochschulen wie der HWZ erreicht man mit so einer Zusammenarbeit motivierte Studierende, die einen frischen Blick auf eine konkrete Herausforderung werfen können. Dadurch entsteht echter Mehrwert.
Für Bring! wiederum war die Zusammenarbeit mit der HWZ nicht nur ein Blick in den kreativen Nachwuchs, sondern auch eine Chance, die eigene Produktentwicklung mit frischen Ideen zu bereichern.
Auch in der zweiten Durchführung dieses Praxis-Cases durften wir uns auf die professionelle Unterstützung der HWZ verlassen. Wir freuen uns schon auf die erneute Durchführung im 2027!

