
Zwei HWZ-Absolventen über ihre Selbstständigkeit
KI-Systeme werden zu aktiven Partnern im Arbeitsalltag. Das zweitägige Seminar verbindet psychologische und wissenschaftliche Grundlagen der Mensch-KI-Interaktion mit der praktischen Gestaltung der Zusammenarbeit mit KI-Agenten. Die Teilnehmenden lernen, Aufgaben sinnvoll zu delegieren, Vertrauen zu kalibrieren, Leitplanken zu setzen und mit Fehlern sowie unerwarteten Ergebnissen umzugehen
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Di,/Mi, 09./10.02.2027 Di,/Mi, 05./06.10.2027
CHF 1'890
2 Tage
Die Unterrichtssprache ist Deutsch.
Das Seminar verbindet aktuelle Forschung mit praktischer Anwendung. Die Teilnehmenden arbeiten an einem eigenen Anwendungsfall und entwickeln Schritt für Schritt ein Chatbot-Konzept für Mensch-Maschine-Interaktion.
Dieses Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte, Projektleitende, Produktverantwortliche sowie Mitarbeitende, die KI oder KI-Agenten in Arbeitsprozessen einsetzen, einführen oder verantworten. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; erste Erfahrungen mit generativer KI sind hilfreich.
In diesem Seminar lernen Sie,
psychologische Mechanismen wie Anthropomorphismus, Vertrauen und Overtrust zu erkennen und bei der Gestaltung zu berücksichtigen,
Aufgaben nach Komplexität, Risiko und Kontrollbedarf sinnvoll zwischen Menschen und KI-Agenten aufzuteilen,
klare Aufträge, Kontextinformationen, Qualitätskriterien und Leitplanken für KI-Agenten zu formulieren,
Gestaltungskriterien, soziotechnische Einbettung sowie Steuerung, Freigaben, Übergaben und Eskalationswege für den sicheren Einsatz von KI-Agenten festzulegen,
unerwartete Ergebnisse systematisch zu prüfen, Ursachen einzugrenzen und die Zusammenarbeit gezielt zu verbessern,
einen eigenen Anwendungsfall als soziotechnischen Arbeitsprozess mit passenden Rollen und Verantwortlichkeiten zu gestalten.
Im Seminar werden folgende thematische Schwerpunkte behandelt:
Tag 1: Psychologische Grundlagen der Mensch-KI-Interaktion, Wahrnehmung, Anthropomorphismus und soziale Reaktionen auf KI,
Beziehungen zu KI-Systemen sowie Chancen und Risiken einer menschlich wirkenden Gestaltung,
Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit, kalibriertes Vertrauen, Overtrust und ungerechtfertigtes Misstrauen,
Tag 2: soziotechnische Gestaltung mit Blick auf Menschen, Aufgaben, Technologie, Rollen, Prozesse und Verantwortung,
Funktionsweise und Grenzen von KI-Agenten sowie geeignete Anwendungsfälle im Arbeitsalltag,
Aufgabenverteilung und Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden und KI-Agenten, einschliesslich Übergaben und Entscheidungsspielräumen,
Unterschiede zwischen Anweisungen für Mitarbeitende und Aufträgen an KI-Agenten: Ziele, Kontext, Berechtigungen, Verbote und Qualitätskriterien,
Umgang mit Fehlern und unerwarteten Ergebnissen: Abweichungen diagnostizieren, Feedback geben, Kontext und Werkzeuge anpassen sowie sichere Rückfalloptionen definieren,
praktische Arbeit an einem eigenen Anwendungsfall mit Agenten-Canvas, Peer-Feedback und einem konkreten Transferplan.
Prof. Dr. Thiemo Wambsganss ist Professor für Wirtschaftsinformatik, Human-Computer Interaction und Künstliche Intelligenz an der Berner Fachhochschule sowie Direktor des Human AI Learning Systems Lab. Seit mehr als zehn Jahren erforscht er, wie Menschen KI-Systeme wahrnehmen, mit ihnen interagieren und mit ihnen lernen. Seine Forschung verbindet psychologische Grundlagen, nutzerzentrierte Gestaltung und die Entwicklung KI-basierter Werkzeuge.
Weiterführende Produkte
Dieses Seminar ist ein Bestandteil des CAS AI Innovation
Dieses Seminar führen wir firmenintern in verschiedenen Sprachen (D/E) durch, auf Wunsch inkl. Inhouse-Zertifizierung.
HWZ Academy-Zertifikat Human-AI Collaboration
Die Unterrichtssprache ist Deutsch.
Di,/Mi, 09./10.02.2027 Di,/Mi, 05./06.10.2027
1 Woche vor Seminarbeginn
2 Tage (09.00-16.45 Uhr)
Zürich; Sihlhof (direkt beim HB)
CHF 1'890 inkl. Seminarunterlagen, Kaffeepausen

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